Darum gehts
- Marina Marx soll knapp 13'000 Euro Coronahilfe zurückzahlen
- 2020 half ihr das Geld nach dem Wegfall von Aufträgen
- Sie fürchtet Ruin und fordert faire Einzelfallprüfungen
Marina Marx (36) steht vor dem finanziellen Ruin. Die deutsche Schlagersängerin soll 13'000 Euro (umgerechnet etwa 12'000 Franken) Corona-Überbrückungshilfe zurückzahlen. Jenes Geld, das ihr 2020 über die Runden half, als Künstlern von heute auf morgen die Aufträge wegbrachen.
In ihrem Instagram-Video wird sie emotional. «Ich weiss gerade nicht, wie ich das alles schaffen soll.» Der Schritt an die Öffentlichkeit fällt ihr schwer. «Aber ich weiss gerade einfach nicht mehr weiter. Wohin mit meiner Angst, meiner Enttäuschung und all den Sorgen.»
Song mit Nino de Angelo
Dabei lief es zuletzt rund. Marx baute sich mit viel Herzblut ein Standbein als Musikerin auf und arbeitet nebenbei als Gesangslehrerin. Im September 2025 erschien ihr erstes Duett «Liebe fühlt sich anders an» mit Nino de Angelo, im «Fernsehgarten» war sie schon mehrfach zu Gast.
Nun gerät alles ins Wanken. «Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal solche Angst um meine eigene Existenz haben würde.» Eine Extrawurst will Marx nicht. «Ich erwarte keine Sonderbehandlung», stellt sie klar. Ihr Wunsch: «Ich wünsche mir einfach, dass besondere Einzelfälle auch individuell und fair geprüft werden.»
Sie geht davon aus, dass sie nicht allein ist. Auch andere Künstler und Selbständige kämpfen mit ähnlichen Forderungen. Genau deshalb meldet sie sich zu Wort: «Ich möchte nicht länger still sein. Nicht nur für mich, sondern auch für all die anderen, denen es ähnlich geht.»
Viel Unterstützung
Das Echo ist gross. Eine selbständige Coiffeuse kommentiert den Beitrag, schreibt, auch bei ihr stünden noch Rückforderungen im Raum, obwohl sie ihre Salons in zwei Lockdowns über Wochen schliessen musste.
Blick hat bei Marina Marx angefragt, wie es für sie jetzt weitergeht. Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels blieb eine Antwort aus.