Kontroverse Figur
Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa (†68) ist tot

Der New Yorker Musiker Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Er gilt als einer der Pioniere der Hip-Hop-Musik.
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Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren gestorben.
Foto: imago/MediaPunch

Darum gehts

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  • Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa starb mit 68 Jahren in Pennsylvania
  • Sein Hit «Planet Rock» von 1982 prägte den Hip-Hop weltweit
  • Er leitete die Universal Zulu Nation bis 2016, wegen Vorwürfen zurückgetreten
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Afrika Bambaataa (1957-2026), einer der Pioniere des Hip-Hop, ist im Alter von 68 Jahren verstorben, wie Hip Hop Alliance auf Instagram bestätigte. In einer Erklärung würdigte die Organisation den New Yorker Musiker als Mitgestalter einer «globalen Bewegung, die auf Frieden, Einheit, Liebe und Spass basiert». Das US-Promiportal «TMZ», das als erstes über seinen Tod berichtete, schreibt, dass der Künstler am Donnerstag in Pennsylvania verstorben sei.

Der Musiker, der als Lance Taylor in der Bronx geboren wurde, war Anfang der 1970er Jahre Mitbegründer der Universal Zulu Nation, einer internationalen Hip-Hop-Bewegung. Sein Hit «Planet Rock» aus dem Jahr 1982 verschaffte ihm weltweite Anerkennung und gilt als prägend für den Hip-Hop der 1980er Jahre. «Seine Vision für den Hip-Hop verwandelte die Bronx in den Geburtsort einer Kultur, die heute jeden Winkel der Welt erreicht», heisst es in dem Statement von Hip Hop Alliance.

Vorwürfe überschatteten späte Jahre

Im Laufe seiner Karriere arbeitete Afrika Bambaataa mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter James Brown und John Lydon, und wirkte an politisch engagierten Projekten mit. Bambaataa leitete Medienberichten zufolge die Organisation Universal Zulu Nation bis 2016. Er trat zurück, nachdem Missbrauchsvorwürfe aus den 1980er- und 1990er-Jahren bekannt geworden waren, die er bestritt. Die Hip Hop Alliance erklärte, dass dies «in unserer Gemeinschaft Gegenstand ernsthafter Diskussionen war».

Am Ende der Erklärung heisst es: «Als Organisation, die sich der Wahrheit, der Verantwortung und der Bewahrung der Hip-Hop-Kultur verschrieben hat, halten wir es für wichtig, Raum für alle Stimmen zu schaffen und gleichzeitig weiterhin das zu fördern, was die Menschen stärkt und schützt. Heute sprechen wir all jenen unser Beileid aus, die von seinem Leben, seinem Werk und seiner Präsenz geprägt wurden.»

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