Darum gehts
- Patrice Aminati (31) braucht neue Bestrahlung gegen unheilbaren schwarzen Hautkrebs.
- Jüngstes MRT zeigt unzureichende Wirkung bei mehreren Metastasen, Therapie wird fortgesetzt.
- Seit 2023 Palliativpatientin, kämpft seit über 3 Jahren gegen Krebs.
Patrice Aminati (31) muss den nächsten schweren Rückschlag verkraften. Die an schwarzem Hautkrebs erkrankte Moderatorin meldet sich am Dienstag aus der Uniklinik – mit einer traurigen Nachricht für ihre Community.
In mehreren Instagram-Storys berichtet Aminati, dass eine neue Bestrahlungsserie notwendig wird. Das jüngste MRT habe gezeigt, dass die bisherige Behandlung bei einigen Metastasen nicht ausreichend angeschlagen habe.
Die Influencerin spricht dabei offen über ihre Erschöpfung. Nach mehr als drei Jahren Kampf gegen den Krebs fühle sie sich müde und ausgebrannt. Unterstützung von Familie und Freunden helfe zwar, den schwersten Weg müsse sie am Ende aber selbst gehen. Den «Rucksack», der mit der Zeit immer schwerer werde, müsse sie alleine tragen.
Vor jeder neuen Therapie werde deshalb genau geprüft, ob sie überhaupt noch sinnvoll sei oder ihren Körper zusätzlich belaste. «Kraft ist endlich», schreibt Aminati. Trotzdem klammert sie sich an einen Satz, den ihr eine Mitpatientin mit auf den Weg gegeben habe: Solange Ärztinnen und Ärzte noch behandeln, gebe es Hoffnung. Dieser Gedanke schenke ihr Kraft – genauso wie die vielen aufmunternden Nachrichten ihrer Follower.
Hitze setzte ihr zu
Auch die vergangenen Hitzetage hätten ihr stark zugesetzt. Gerade für chronisch kranke Menschen seien hohe Temperaturen eine zusätzliche Belastung. Medikamente müssten gekühlt werden, zudem könnten sich Nebenwirkungen der Therapie verstärken. Mittlerweile sei es etwas kühler geworden, was ihr zumindest eine kleine Verschnaufpause verschaffe.
Patrice Aminati lebt seit mehreren Jahren mit schwarzem Hautkrebs und machte 2023 öffentlich, dass ihre Krankheit unheilbar ist. Sie bezeichnet sich selbst als Palliativpatientin und gibt ihren Followerinnen und Followern regelmässig ehrliche Einblicke in ihren Alltag zwischen Hoffnung und Rückschlägen.
Besonders beschäftigt sie ihre Rolle als Mutter. Ihre kleine Tochter bekomme die Krankheit und die Behandlungen zunehmend mit. Trotzdem versuche Aminati, so viel Normalität wie möglich in den Familienalltag zu bringen. Wann sie ihrer Tochter die ganze Wahrheit erklären müsse, sei ungewiss. «Aber ich hoffe, der Tag ist noch ganz fern», sagte sie erst kürzlich im Interview mit dem ARD-Magazin «Brisant».