«Frohe Weihnachten, du Pappnase!»
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Danni Büchner zu Hatern:«Frohe Weihnachten, du Pappnase!»

Hass im Netz
Jetzt zieht Danni Büchner Konsequenzen

Danni Büchner geht rechtlich gegen einen Mann vor, der ihr 2022 den Krebstod wünschte. Nun bedrohte er sie erneut. Das will sich der TV-Star nicht gefallen lassen. Büchner erstattet Strafanzeige.
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Danni Büchner hat genug.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Danni Büchner (48) erstattet Strafanzeige wegen Bedrohung und Nachstellung im Netz
  • Ein Mann bedrohte sie erneut, nachdem er 2019 verurteilt worden war
  • Büchner unterstützt Betroffene wie Collien Fernandes mit ähnlichen Erfahrungen
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Silja AndersRedaktorin People

Danni Büchner (48) hat genug. Auf Instagram teilte der TV-Star einen ernsten Vorfall aus ihrem Leben als Influencerin: Sie hat Strafanzeige erstattet. Der Grund? Bedrohung und Nachstellung im Internet.

«Ich habe Strafanzeige gestellt, gegen einen Herrn, der mir schon mal tierisch auf die Nerven gegangen ist. Da fiel auch ein Urteil», erklärt Büchner in ihrer Instagram-Story, die inzwischen nicht mehr verfügbar ist. Bereits vor vier Jahren hatte derselbe Mann der fünffachen Mutter offenbar den Krebstod gewünscht. Damals wurde er zu einer Schmerzensgeldzahlung verurteilt, die er jedoch bis heute nicht beglichen habe. «Er wurde verurteilt, und das Geld hat er nicht bezahlt, dagegen sind wir auch angegangen», so Büchner weiter.

Wiederholungstäter wird zur Rechenschaft gezogen

Nun meldete sich der Mann erneut – mit bedrohlichen Nachrichten. «Vor Kurzem hat er mir wieder Nachrichten geschickt, die nicht nett sind, und sehr bedrohlich. Und da habe ich mir gedacht, dann gibt es jetzt eine Strafanzeige, denn es gibt Grenzen.»

Seit rund zehn Jahren steht Danni Büchner im Rampenlicht. TV-Auftritte und Social Media gehören zu ihrem Alltag – ebenso wie Kritik. Doch diesmal wurde es zu viel. Auf Instagram setzt sie ein klares Zeichen gegen Hass im Netz: «Auch hier auf Instagram funktioniert das nicht mehr. Man sollte sich überhaupt nicht mehr viele Dinge im Leben gefallen lassen.»

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Büchner zeigt sich solidarisch mit Collien Fernandes

Büchner zeigt Solidarität mit anderen Betroffenen, wie etwa Collien Fernandes (44). Über deren Erfahrungen sagt sie: «Mir kommt die Kotze hoch, wenn ich überlege, was diese Frau durchgemacht hat.» Die Grenze sei längst überschritten: «Vergessen kann man das nie.»

Zur Internet-Initiative

Hinter der Volksinitiative «Zum Schutz der Grundrechte und der Demokratie im digitalen Raum» des Unternehmers Guido Fluri steht ein Komitee mit Vertretern aller grossen Parteien.

Die Initiative will Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen dazu verpflichten, Menschen vor Verletzungen ihrer Grundrechte zu schützen. Plattformen sollen die Verbreitung gewaltverherrlichender Inhalte und sexualisierter Gewalt verhindern sowie die Bevölkerung vor Cyberkriminalität und vor der Manipulation der demokratischen Prozesse schützen.

Weitere Infos finden Sie auf der offiziellen Website.

Hinter der Volksinitiative «Zum Schutz der Grundrechte und der Demokratie im digitalen Raum» des Unternehmers Guido Fluri steht ein Komitee mit Vertretern aller grossen Parteien.

Die Initiative will Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen dazu verpflichten, Menschen vor Verletzungen ihrer Grundrechte zu schützen. Plattformen sollen die Verbreitung gewaltverherrlichender Inhalte und sexualisierter Gewalt verhindern sowie die Bevölkerung vor Cyberkriminalität und vor der Manipulation der demokratischen Prozesse schützen.

Weitere Infos finden Sie auf der offiziellen Website.

In der vergangenen Woche schlug der Fall Fernandes hohe Wellen. Ihr Ex-Mann, der Schauspieler Christian Ulmen, soll pornografische Deepfake-Fotos und -Videos von ihr erstellt und unter ihrem Namen mit Männern im Internet geteilt haben. Ein Verfahren gegen Ulmen läuft, in ganz Deutschland kommt es dieser Tage zu Demonstrationen gegen Gewalt gegen Frauen – ob im realen Leben oder virtuell.

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