Darum gehts
- Norwegen verabschiedet König Harald V. am 9. September in Oslo
- Grösster Sicherheitsaufwand: 6500 Einsatzkräfte, darunter Soldaten und Polizisten
- Internationale Royals und Staatschefs, Schweiz vertreten durch Viola Amherd
Der Trauergottesdienst hat begonnen
Geleitet wird er von Olav Fyske Tveit, dem leitenden Bischof der norwegischen Kirche und der Bischöfin von Oslo Sunniva Gylver.
Alle erheben sich zur Schweigeminute
Punkt 13 Uhr wird geschwiegen. Die Glocken läuten, die Musik ist verstummt.
Weisse Rosenherzen umranden den Sarg
Viele sind versehen mit einer letzten Grussbotschaft, auch von der norwegischen Königsfamilie.
Die 450 Gäste erheben sich
Während der Sarg an ihnen im Dom vorbeizieht, stehen alle der royalen und politischen Trauergäste. Aus Respekt vor König Harald V., der verabschiedet wird.
Die Royals sitzen zusammen, Marius ist auch da
Fürstin Charlène von Monaco sitzt direkt hinter dem Schwedischen König Carl Gustav und Königin Silvia.
Marius in der Kirche
Nun wird König Haralds V. Sarg in die Kirche getragen
Acht Soldaten tragen den Sarg über den roten Teppich in den Dom. Geschmückt ist er mit vielen weissen Rosen.
Rund 1000 Leibwächter sind vor Ort
Sie alle stehen bereit für die gekrönten Häupter und Politiker, Politikerinnen, die aus aller Welt nach Oslo gereist sind. Als erstes in den Dom sind die Royals getreten, dann die Staatschefs.
Es staut vor dem Dom
Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wartet mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, um in den Dom zu gelangen.
Schöne Letzte Worte von Königin Sonja
Zum Trauerstrauss für ihren geliebten Mann liess sie auf die Schleife schreiben: «Danke für ein gutes Leben».
Die letzte Verabschiedung des beliebten Königs Harald V. (†89) ist für das norwegische Volk ein Akt tiefster Trauer und Verbundenheit. «Alle weinen um den Tod unseres Felsen in der Brandung», schildert eine royale Quelle gegenüber Blick. Für die Polizei wird es zu einem Einsatz der Superlative. Denn wenn sich der Trauerzug am Mittwoch durch die Strassen von Oslo bewegt, stehen auch mehr als 6500 Polizisten und Soldaten, Spezialeinheiten und Sicherheitskräfte im Einsatz. Oslo rüstet sich für den grössten Polizeieinsatz in der Geschichte Norwegens.
Seit Tagen wird die Hauptstadt auf den historischen Abschied vorbereitet. Sicherheitskräfte patrouillieren in den Strassen, Zufahrten werden kontrolliert, Bereiche rund um den Palast und die Strecke des Trauerzugs abgeriegelt. Knapp 3000 Polizisten sind aus dem ganzen Land zusammengezogen worden, dazu rund 3500 Angehörige der norwegischen Streitkräfte.