Darum gehts
- Nicola Peltz erhält von ihrem Milliardär-Vater monatlich 766'000 Franken.
- Brooklyn Beckham musste mit 14 in einem Café arbeiten.
- Schweizer Promis diskutieren Taschengeld: Fünflieber für Fensterputzen bei Mimi Jäger.
Nicola Peltz (31) mag zwar noch sieben weitere Geschwister haben, doch Einbussen beim Sackgeld muss sie deswegen noch lange nicht hinnehmen. Besonders überraschend ist das in ihrem Fall zwar nicht, handelt es sich bei ihrem Vater Nelson Peltz (83) doch um einen Milliardär. Und dieser soll – zumindest seiner Tochter gegenüber – ganz schön grosszügig sein.
«Vielleicht würde Nelson Peltz das bestreiten, aber ich habe gehört, dass er zu ihnen gesagt haben soll: ‹Ich gebe meiner Tochter eine Million Dollar im Monat›», erklärt die Kolumnistin Marina Hyde im Podcast «The Rest Is Entertainment». Umgerechnet sind das 766'000 Franken. Auch über die finanzielle Zuwendung der Beckhams will Hyde Bescheid wissen. So sollen sie Sohn Brooklyn (26) zwar viel Geld geben, «aber kein verrücktes Geld. Sie haben den Wunsch, dass er auf eigenen Beinen steht und unabhängig wird». Ob das so wirklich stimmt und ob er noch immer Geld von Mama und Papa erhält, zu denen er derzeit keinerlei Kontakt wünscht, kann nicht unabhängig bestätigt werden.
Anders sieht dies mit der finanziellen Erziehung der Beckham-Kinder aus. Über diese sprach David Beckham (50) in der «Late Late Show with James Corden» 2015 offen. «Als Brooklyn 14 wurde, habe ich ihm gesagt: Wenn du etwas haben willst, musst du dafür arbeiten. Nur weil wir Geld haben, heisst das nicht, dass unsere Kinder alles einfach bekommen.» Den Beckhams sei es dabei wichtig gewesen, «dass er versteht, was Arbeit bedeutet und welchen Wert Geld hat. Unsere Kinder sollen wissen, dass man sich Dinge verdienen muss.» In der Folge habe der älteste Beckham-Spross widerwillig einen Job in einem Londoner Café angenommen, wo er samstags und sonntags jeweils einige Stunden gearbeitet «und sich so sein eigenes Taschengeld» verdient habe.
Taschengeld-Thematik in anderer Fallhöhe
Über das Thema Taschengeld hat sich Blick im vergangenen Sommer mit Schweizer Prominenten unterhalten und dabei gemerkt, dass sich viele dazu gar nicht äussern wollten. Wer es hingegen getan hat, war Mimi Jäger (43). Sie verriet, dass ihr damals achteinhalbjähriger Sohn Louie durch Hilfe im Haushalt jeweils einen Batzen dazuverdienen konnte. So gab es fürs Fensterputzen beispielsweise einen Fünflieber.
Von dem Konzept Hilfe gegen Geld hält Unternehmer Adel Abdel Latif (54) hingegen so gar nichts. «Tätigkeiten zu Hause mit Geld aufzuwiegen, finde ich kontraproduktiv. Wenn sich ein Kind gewöhnt ist, dass es fünf Franken für Küchenarbeit erhält, ist es weg, sobald es das Geld dafür nicht mehr gibt.» Er setze daher bei seinen drei Kindern viel mehr auf «unternehmerische Erziehung».