Kommentar zum Beckham-Familiendrama
Schuld ist natürlich wieder eine Frau

Brooklyn Beckham hat mit seiner Familie gebrochen – die Schuldfrage sorgt für hitzige Debatten in den sozialen Medien.
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Reflexartig einer Frau die Schuld zu geben, ist ein altbekanntes Muster, kommentiert Redaktorin Sara Belgeri.
Foto: Ringier Medien Schweiz

Darum gehts

  • Brooklyn Beckham macht seiner Familie happige Vorwürfe
  • Wahlweise soll Mutter Victoria oder Frau Nicola am Bruch schuld sein
  • Der Fall zeigt Parallelen zu Harry und Meghan, die sich vom Hause Windsor losgesagt haben
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Sara BelgeriRedaktorin

Vor den Augen der Weltöffentlichkeit spielt sich gerade das Beckham-Drama ab. Und schuld ist am Ende eine Frau. Wieder einmal.

Was ist passiert? Der älteste Beckham-Sprössling, Brooklyn Beckham (26), brach diese Woche ziemlich öffentlich mit seiner Familie. So, wie man das heute halt so macht – via Instagram-Story. Die Vorwürfe: Die Eltern hätten wiederholt Lügen verbreitet, ihn jahrelang kontrolliert und sie hätten versucht, seine Beziehung zu seiner Frau Nicola Peltz (31) zu sabotieren.

Besonders scharf geht er mit seiner Mutter Victoria Beckham (51) ins Gericht. Sie habe ihm an seinem Hochzeitstag den ersten Tanz mit seiner Frau «weggeschnappt» und ihn unangemessen angetanzt. Zudem habe sich die Designerin in letzter Minute geweigert, das Hochzeitskleid zu entwerfen.

In den sozialen Medien sind die Meinungen gemacht: Schuld am Bruch ist nicht etwa Brooklyn Beckham selbst. Nein, entweder muss dahinter die intrigante (Schwieger-)Mutter Victoria stecken. Oder aber die Schwiegertochter Nicola. Die sei nämlich «Gift», eine «böse Hexe», die ihn «gegen seine Familie aufgehetzt» habe.

Das erinnert an den Bruch von Prinz Harry (41) und seiner Frau Meghan Markle (44) mit dem Hause Windsor. Auch da war der Öffentlichkeit schnell klar: Dahinter kann nur Meghan stecken. 

Wie im Fall Windsor wissen wir auch bei den Beckhams nicht, was hinter den Kulissen wirklich passiert ist. Sicher ist nur eines: Einen Mann für sein Verhalten von der Verantwortung freizusprechen – und stattdessen reflexartig einer Frau die Schuld zu geben – ist ein altbekanntes Muster. Eines, das es aufzubrechen gilt.

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