Darum gehts
- Sicherheitsleck beim Tribeca Film Festival: Daten von Hollywoodstars wurden öffentlich zugänglich
- 666'369 Datensätze enthielten private Infos wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen
- Daten von 2019 bis 2026 betroffen, menschliches Versagen wird als Ursache vermutet
Das Tribeca Film Festival in New York hat namhafte Persönlichkeiten aus der Filmbranche in eine prekäre Lage gebracht. Wie ein Experte für Cybersicherheit gegenüber «The Sun» behauptet, sollen grosse Mengen sensibler Daten online zugänglich gemacht worden sein.
Darunter seien persönliche Informationen wie Telefonnummern und private E-Mail-Adressen gewesen. Betroffen waren demnach Branchengrössen wie Angelina Jolie (51), Robert De Niro (82), Martin Scorsese (83) und Sharon Stone (68).
«Viele, viele bekannte Namen»
Jeremiah Fowler, der für das US-Unternehmen Black Hills Information arbeitet, macht sich als Experte für Cyber-Sicherheit regelmässig auf die Suche nach IT-Pannen. Zuletzt habe er 666'369 geleakte Datensätze im Zusammenhang mit dem Tribeca Film Festival gefunden.
Es sei «die mit Abstand grösste Sammlung von Prominenten-Daten, die ich je gesehen habe», so Fowler. «In den Datensätzen befanden sich viele, viele bekannte Namen, die zum Ziel von Malware hätten werden können. Es gab Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.»
Zu den «bekannten Namen» gehören neben Jolie, Scorsese und Stone auch Michael Douglas (81), Rami Malek (45), Neil Patrick Harris (53) und der britische Filmproduzent Danny Boyle (69).
Persönliche E-Mail-Adressen geleakt
Bei den meisten der geleakten Daten, die aus dem Zeitraum von 2019 bis 2026 stammen, handle es sich um Marketingmaterialien wie beispielsweise Pressemitteilungen. Darunter habe sich jedoch auch ein Ordner mit persönlichen Kontakten, also zum Beispiel E-Mail-Adressen, befunden. Fowler geht davon aus, dass das Datenleck auf menschliches Versagen zurückzuführen ist.
Eine andere Quelle gibt gegenüber «The Sun» an, dass die meisten der geleakten Kontaktinformationen die Manager und Agenten der Prominenten betreffen anstatt die Prominenten selbst.