Im Streit ums Weingut
Brad Pitt feiert Etappensieg gegen Angelina Jolie

Im Streit um das Weingut Château Miraval hat Brad Pitt einen juristischen Etappensieg errungen. Ein kalifornisches Gericht zwingt nun Vertreter des umstrittenen Verkaufs, vor Gericht auszusagen.
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Schon seit vier Jahren zanken sich Angelina Jolie und Brad Pitt um das einst gemeinsame Weingut.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Brad Pitt siegt im Rechtsstreit mit Angelina Jolie um Château Miraval
  • Stoli-Investoren müssen laut Gericht bis 30. September aussagen
  • Streit seit 2022: Jolie verkaufte 2021 Weingut-Anteil ohne Pitts Zustimmung

Brad Pitt (62) hat im Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Angelina Jolie (51) um das französische Weingut Château Miraval einen Etappensieg errungen. Wie aus einem Gerichtsdokument vom 17. Juni hervorgeht, das dem US-Magazin «People» vorliegt, gab das Obergericht von Kalifornien einem Antrag von Pitts Anwälten statt. Demnach müssen Vertreter der Stoli Group nun unter Eid aussagen.

Pitt hatte argumentiert, dass Investoren des Spirituosen- und Weinkonzerns aus erster Hand über Jolies Verkauf Bescheid gewusst hätten. Die Schauspielerin hatte offenbar ohne Pitts Wissen ihren Anteil an dem gemeinsamen Weingut 2021 an Tenute del Mondo veräussert, die Weinsparte der Stoli Group. Bereits im Juni 2025 hatte Pitt versucht, den Stoli-Manager Alexey Oliynik zu einer Aussage zu verpflichten.

Oliynik soll sich jedoch geweigert haben, relevante Dokumente herauszugeben oder zu einer Vernehmung zu erscheinen. Seine Begründung: Als ein in der Schweiz lebender Nicht-US-Bürger könne er nicht zu einer Aussage gezwungen werden.

Doch diese Argumentation wurde laut des Berichts nun vom Gericht abgeschmettert. Den im Juni eingereichten Unterlagen zufolge müssen die Vernehmungen von Oliynik sowie der «kenntnisreichsten Personen» bis zum 30. September stattfinden.

Streit schwelt seit über vier Jahren

Die beiden Oscar-prämierten Schauspieler, die sechs gemeinsame Kinder haben, liefern sich seit Februar 2022 ihren juristischen Streit. Damals gab Pitt in seiner Klage an, Jolie habe ihren Anteil an Château Miraval unrechtmässig verkauft, da zuvor vereinbart worden war, dass keiner von beiden seinen Anteil ohne Zustimmung des anderen veräussern dürfe.

Zudem stört sich Brad Pitt daran, dass es sich beim Stoli-Inhaber um einen in der Schweiz wohnhaften Russen – Yuri Shefler (58) – handle, der wegen seiner geschäftlichen Verbindungen nach Russland «den Ruf des Unternehmens, das Pitt so sorgfältig aufgebaut hat», gefährde, so Pitts Anwaltsteam. Jolie bezeichnete seine Aussagen in Bezug auf Shefler als «Verleumdung». Er sei ein «russischer Exilant, der Wladimir Putin seit langem kritisiert».


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