«Friedlichste Version von mir, die man bisher gehört hat»
Wie Hit-Sängerin Maisie Peters Inspiration für ihr neues Album holte

Mit «Florescence» gelang der britischen Popsängerin Maisie Peters erneut ein Nummer-1-Erfolg – im Gespräch zeigt sie sich erstaunlich pragmatisch und selbstironisch.
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Die britische Singer-Songwriterin Maisie Peters ist für ihren modernen Pop-Sound, eingängige Melodien und emotionale Songtexte bekannt.
Foto: Ella Pavlides

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Maisie Peters spricht über ihr neues Album und persönliche Erlebnisse
  • Ihr Album «Florescence» entstand in einer Phase der Stabilität und Liebe
  • In St. Gallen spielte sie vor nur 30 Leuten trotz England-Chart-Erfolg
Patricia Broder
Schweizer Illustrierte

Schweizer Illustrierte: Maisie Peters, das vor Kurzem erschienene Album «Florescence» klingt ruhiger und gefestigter als frühere – warum?
Maisie Peters: Weil ich es in einer Phase schrieb, in der ich verliebt war und mich zum ersten Mal wirklich stabil fühlte. Es ist wahrscheinlich die friedlichste Version von mir, die man bisher gehört hat.

Sie tourten auch schon durch die Schweiz – woran erinnern Sie sich besonders?
Ich habe in St. Gallen gespielt – am selben Tag, an dem mein Album in England auf Platz 1 ging. Und dann stehe ich da im Regen, vor vielleicht 30 Leuten (lacht). Aber wir hatten trotzdem die beste Zeit. Es war ein schöner Reminder, dass beides gleichzeitig existiert: grosse Momente – und ganz kleine, intime.

Was wollten Sie als Kind werden?
Englischlehrerin. Das liegt bei uns in der Familie – mein Vater, meine Grossmutter, meine Tante, alle waren Lehrer. Und ich habe schon als Kind meine Freunde unterrichtet und kleine «Klassen» organisiert.

Wie sah Ihr Zimmer aus, als Sie 16 Jahre alt waren?
Es war voll mit Postern, Konzerttickets und Notizen. Ich war ständig an kleinen Konzerten unterwegs und habe alles gesammelt – es war ein kreatives, aber liebevoll geführtes Chaos.

Wofür geben Sie zu viel Geld aus?
Ehrlich gesagt: für meine Haare. Blond sein ist ein ziemlich teures Hobby, wenn man es richtig machen will.

Wer sind Ihre Helden?
Auf jeden Fall die Frauen in meiner Familie. Und Künstlerinnen und Sängerinnen wie Sara Bareilles oder Taylor Swift – Frauen, die Geschichten erzählen und ihren eigenen Weg gehen.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Wann haben Sie das letzte Mal geweint und warum?
Am Flughafen in L. A., als mein Flug verspätet war. Nach einem sehr langen Flug aus Sydney. Das war eher Frustration als Drama.

Was denken die Leute über Sie, das nicht stimmt?
Viele denken, ich sei grösser, als ich tatsächlich bin. Ich glaube, ich habe einfach eine relativ grosse Energie und Präsenz.

Wann waren Sie zuletzt eifersüchtig?
Natürlich passiert das – wir sind alle Menschen. Aber ich finde nicht, dass man solche Gefühle wie Eifersucht unbedingt noch verstärken oder öffentlich machen sollte.

Was war das schönste Kompliment, das Sie zuletzt erhalten haben?
Mein Freund hat heute Morgen zu mir gesagt, meine Augen sehen aus wie das Meer vor Ibiza. Das habe ich sehr schön gefunden – und sehr poetisch.

Was lernen Sie gerade, worin Sie noch nicht gut sind?
Geduld. Das ist definitiv etwas, das ich noch üben muss.

Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?
Intelligenter. Das bleibt länger.

Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben?
Mit drei Lifttechnikern – damit ich möglichst schnell wieder rauskomme. Ich habe kein Interesse daran, da lange drinzubleiben.

Was ist Ihr Lieblingsessen, und was trinken Sie dazu?
Alles, was meine Schwester kocht. Sie ist eine fantastische Köchin. Letztens hat sie eine unglaubliche Chicken-Parmigiana gemacht. Dazu trinke ich meistens Ribena – ein britisches Johannisbeergetränk, das ich liebe.

Was darf bei Ihnen zu Hause nie fehlen – und warum?
Ein Feuerlöscher. Weil ich gern vorbereitet bin. Man weiss ja nie.

Wie starten Sie normalerweise in den Tag?
Mit Musik – und meistens etwas zu viel Kaffee (lacht).

Was machen Sie als Letztes vor dem Einschlafen?
Ich scrolle noch kurz durchs Handy – so ein letzter kleiner Dopamin- Moment. Aber ich versuche auch, jeden Abend ein paar Seiten in einem Buch zu lesen.

Womit belohnen Sie sich selbst nach einem guten Tag?
Mit kleinen Dingen: Süssigkeiten, Snacks, solche Sachen. Ich bin sehr belohnungsorientiert.

Und wie gehen Sie mit Rückschlägen um?
Ich versuche, mich daran zu erinnern, dass solche Momente dazugehören – und dass sie nicht alles definieren.

Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Einen Kompass, einen Wasserfilter – und ein Boot, damit ich wieder wegkomme. Ich bleibe bei meinem praktischen Ansatz (lacht).

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