Darum gehts
- Sarah Kern verdient fünfstellige Summe mit Onlyfans
- Individuelle Fotowünsche bringen vierstellige Einnahmen pro Anfrage
- Fans reichen von jungen Männern bis zu älteren Herren
Die ehemalige Homeshopping-Queen und Dschungelcamp-Teilnehmerin Sarah Kern (57) ist seit einem Monat auf Onlyfans. Wie sie selbst erzählt, hat sie in diesem kurzen Zeitraum schon einen fünfstelligen Betrag auf der Erotikplattform verdient.
«Es war nach meiner Homeshopping-Karriere die zweitbeste Entscheidung meines Lebens», sagt Kern gegenüber «Bild». «Es macht mir richtig Spass. Es scheppert richtig in der Kiste.» Besonders lukrativ sind individuelle Sonderwünsche ihrer Fans, wie die Designerin erklärt. «Je mehr man zeigt und je länger man chattet, desto mehr klingelt die Kasse.»
Für spezielle Fotowünsche seien manche Fans bereit, tief in die Tasche zu greifen. Einnahmen im kleinen vierstelligen Bereich pro Anfrage seien keine Seltenheit.
Bis jetzt nur nette Chats
Trotz der häufigen Kritik an der Kommerzialisierung von intimen Inhalten auf Onlyfans hat Kern bisher gute Erfahrungen gemacht. «Bis jetzt hatte ich nur nette Chats und Begegnungen. Da hatte ich richtig Glück», gesteht sie.
Was sie besonders überrasche, sei die Vielfalt ihrer Fans: «Ich bekomme Anfragen von drei Generationen. Ganz junge Männer, dann welche um die 30, 40 und auch ältere Herren.»
Wo setzt Kern ihre Grenzen? «Alles, was ich auch in einer Partnerschaft nicht geil finden würde, ist für mich tabu», sagt der Realitystar. Sadomaso-Anfragen, also Befriedigung durch Schmerz, Macht oder Demütigung, lehnt die dreifache Mutter konsequent ab.
Nach mehreren Jahren als Single, in denen sie «wie eine Nonne» gelebt habe, fühlt sich Kern jetzt wieder weiblich und begehrt. «Im Moment bin ich wirklich sehr happy.» TV-Fans dürfen sich trotzdem freuen: Im September will Kern ihr Comeback im Homeshopping wagen.
Lily Allen setzt auf Fussbilder
Sarah Kern ist nicht die einzige Prominente, die sich mit Onlyfans etwas dazuverdient. Wie lukrativ das Geschäft sein kann, zeigt das Beispiel von Sängerin Lily Allen (41). Sie postet auf Onlyfans hauptsächlich Bilder von ihren Füssen – und verdient damit mehr als mit ihren Spotify-Einnahmen.
So lukrativ das Blüttelgeschäft auf der Plattform auch klingen mag, darf eines nicht vergessen werden: Sowohl Kern als auch Allen verfügten bereits vor ihrem Einstieg über eine grosse Bekanntheit, die ihnen den Aufbau einer zahlenden Kundschaft erleichtert haben dürfte. Für weniger bekannte Nutzerinnen ist es angesichts des riesigen Angebots deutlich schwieriger, von Onlyfans-Einnahmen zu leben oder damit gar reich zu werden.