Darum gehts
- Josefine Scholl (17) leidet an unheilbarem McCune-Albright-Syndrom, träumt vom Modeln
- Krankheit verursacht brüchige Knochen, Schmerzen und schränkt sportliche Aktivitäten ein
- Pro7-Doku «Born Famous» ab 16. Juli, Scholl gibt private Einblicke
Josefine Scholl (17) lebt mit einer seltenen, unheilbaren Krankheit – dem McCune-Albright-Syndrom (MAS). Die Tochter des ehemaligen deutschen Fussballspielers Mehmet Scholl (55) teilt immer wieder Einblicke in ihre Erfahrungen mit der Knochenkrankheit auf Tiktok. Doch noch nie sprach sie so offen über ihren Kampf mit MAS wie jetzt.
In der neuen ProSieben-Dokumentation «Born Famous» berichtet Scholl von einem «Leben vor und nach der Krankheit». Besonders bitter: Die Erkrankung droht, ihren grössten Traum zu zerstören.
«Ich wollte schon immer Model werden»
Josefine Scholl geht noch zur Schule, doch sie hat sich auf Tiktok bereits einen Namen gemacht. In der Doku «Born Famous», die ab Donnerstag, 16. Juli, auf ProSieben läuft, betont sie jedoch, dass sie mehr sein will als «die Tochter von ...», wie «Bild» berichtet. Sie will ihren eigenen Weg gehen. Ihr grosser Traum: Model werden.
Doch ihre seltene, schmerzhafte Krankheit legt Scholl dabei Steine in den Weg. In der Doku gibt die Teenagerin preis, wie beschwerlich ihr Leben in jungen Jahren bereits ist. Bei Scholl fliessen bittere Tränen, als sie über ihren Modelwunsch und ihre Knochenerkrankung spricht. «Es gibt ein Leben davor und danach», beschreibt sie ihre Erfahrung. «Ich wollte schon immer Model werden», so Scholl. Doch die Schmerzen, die die Krankheit verursacht, machen es der jungen Influencerin schwer.
Überraschend private Einblicke
MAS ist eine unheilbare Krankheit. Das Syndrom habe sich bei Scholl schon im frühen Teenageralter gezeigt. In der Doku erklärt sie: «Eigentlich könnt ihr euch das so vorstellen, dass in meinen Knochen Hohlräume und die Knochen dadurch fibröser sind. Meine Knochen brechen schneller als bei anderen Menschen. Ich darf dadurch keinen Sport mehr machen.»
Scholl gibt in der Doku auch private Einblicke in das Leben mit ihren Eltern. Die 17-Jährige wohnt noch bei ihrer Mutter Jessica Luther. Ihre Eltern trennten sich, als sie sieben war. Doch die Eltern pflegen heute ein liebevolles Miteinander: «Es ist schön, zu sehen, dass sie sich so gut verstehen. Das war nicht immer so», erzählt Scholl. Mit ihrem Vater Mehmet Scholl verbindet sie ein enges Verhältnis. Er nennt seine Tochter in der Doku liebevoll «Keks».