Darum gehts
- Oliver Pocher enthüllt Details zur Fehde mit Stefan Raab in Podcast
- 2007 verliess Pocher gemeinsame Firma, Raab reagierte angeblich nachtragend
- Pocher kritisiert Raabs TV-Comeback als «Negativbeispiel», erhebt Vorwürfe
Jahrelang wusste man kaum etwas von der Fehde zwischen den Entertainern. Erst 2021 wurde langsam bekannt, dass zwischen Stefan Raab (59) und Oliver Pocher (48) ein Kleinkrieg herrscht. In seinem damaligen Podcast mit Noch-Ehefrau Amira Aly (33) verriet Pocher: «Selbst wenn er mich sieht, geht er stumm an mir vorbei.» Aly legte noch einen obendrauf: «Er hasst dich!»
Seitdem wurde immer mehr über ihre Streitigkeiten bekannt. Es geht wohl um Geschäfte, Konkurrenzkampf in der Branche und fortwährende öffentliche Sticheleien gegeneinander.
Doch was genau den Streit entzündet hat, darüber herrschte bislang keine Klarheit. In seinem Podcast «Patchwork Boys» bringt Pocher nun Licht ins Dunkel.
«Stefan Raab ist sehr nachtragend»
Einst waren Pocher und Raab geschäftlich miteinander verbunden. 2003 wurde die Pocher TV GmbH gegründet, an der unter anderem die Raab TV Produktions GmbH Anteile hielt. Raab war somit direkt an den wirtschaftlichen Erfolgen von Pocher beteiligt.
Doch 2007 wechselte Pocher das Unternehmen. «Ich hatte mit Stefan Raab eine Firma, bin dann zu Harald Schmidt gegangen», erklärt er in seinem Podcast mit Sänger Pietro Lombardi (34). «Wir haben uns hier und da auch mal über Stefan Raab lustig gemacht, und Stefan Raab ist sehr nachtragend. So ist das entstanden. Ich hatte damals eine Firma mit ihm und bin dann gewechselt.»
Von Pochers Seite aus müsse es eigentlich keinen Zoff geben. Er wünsche sich ein «neutrales Verhältnis» zu dem TV-Giganten. «Wenn ich ihn sehen würde, würde ich ganz normal ‹Hallo› sagen. Wir haben ja auch über die Kinder Bezugspunkte.» Pocher und Raab leben mit ihren Familien beide in Köln. Vor einigen Monaten behauptete Pocher, Raab hätte seinen Kindern den Kontakt zu den Pochers verboten.
Raab sei ein «Negativ-Beispiel»
Weiter erklärt Pocher in «Patchwork Boys»: «Wenn ich zum Beispiel seine Sendung kritisiere, ist das gar nicht persönlich, sondern fachlich, so wie ich das sehe. Ich bin ja mit Stefan Raab auch gross geworden und war ein Riesenfan.»
Dann äussert sich Pocher noch zu Raabs TV-Comeback. Dies sei für ihn ein «Negativbeispiel», wie man ein Comeback gerade nicht gestalten sollte. Die immergleichen Witze seien ein grosses Problem. Pocher selbst passe sich ja an die neuen Medien an, im Gegensatz zu Raab. Die Aussagen reihen sich ein in eine lange Liste an Sticheleien, mit denen Pocher seit Jahren immer wieder gegen Raab austeilt.