Darum gehts
- Sylvie Meis betont, sie sei aktuell «sehr, sehr Single»
- Nach Brustkrebs-Diagnose 2009 kämpfte sie gegen die Krankheit und gewann
- Chemotherapie verursachte Menopause mit 31 Jahren, doch sie fühlt sich fitter denn je
Sylvie Meis (48) nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um ihr Liebesleben geht. Zwei Ehen sind Geschichte, geblieben ist eine klare Haltung: «Ich bin gerade sehr, sehr Single», so die Moderatorin gegenüber der «Bild».
Nach der Trennung von Rafael van der Vaart (43) 2013 und einer weiteren gescheiterten Ehe mit Niclas Castello (47) hat die Moderatorin für sich Konsequenzen gezogen. Statt Datingstress setzt sie auf Abstand – und Selbstschutz. «Ich organisiere keine Dates mehr», sagt sie. Heisst: Wer Sylvie will, muss sich ins Zeug legen.
Sie geht nicht aktiv auf Männersuche
Im Interview mit Blick verriet die blonde Schönheit Anfang Jahr, dass sie noch nie auf einer Datingapp gewesen sei. «Ich bin sehr glücklich – das ist alles, was ich dazu sage», lautete die kurze und bestimmte Antwort von Meis damals. Daran scheint sich bis heute nicht viel geändert zu haben.
Ihr Fokus im Moment? Familie, Karriere, Kontrolle. Sohn Damian (19), die Eltern, ein enger Kreis – das ist ihr Rückhalt. Männer? Erstmal zweitrangig. Und doch: Ganz verabschiedet hat sie sich von der Liebe nicht. «Ich glaube noch an die grosse Liebe», sagt sie – aber diesmal zu ihren Bedingungen. «Jetzt soll mal jemand um mich kämpfen», so Sylvie Meis ganz selbstbewusst. Früher habe sie viel investiert in eine Beziehung, viele Kompromisse gemacht und sich angepasst. Heute sieht sie das etwas anders. Nähe ja, aber nicht um jeden Preis.
Brustkrebs prägte ihren Blick aufs Leben
Doch es gibt eine Erfahrung, die sie bis heute prägt: 2009 erhielt Sylvie Meis die Diagnose Brustkrebs. Von einem Tag auf den anderen änderte sich alles. Krankenhaus, Chemotherapie, Angst – und gleichzeitig der feste Entschluss, zu kämpfen.
Aufgrund ihrer Krebserkrankung kam sie bereits mit 31 Jahren in die Wechseljahre, wie sie Blick erzählt. «Die Chemotherapie hat mich in eine künstliche Menopause versetzt. Es war eine harte Zeit, aber ich habe sie überlebt. Ich fühle mich trotzdem superweiblich und bin topfit. Sogar fitter denn je», verrät Meis.
Bis heute geht sie regelmässig zur Kontrolle. Die Krankheit hat sie verändert – disziplinierter, bewusster, stärker gemacht. Vor allem aber hat sie ihren Blick aufs Leben geschärft.