Darum gehts
- Sylvie Meis und Freundin Domenica Graci besuchen das «Snow Polo» in St. Moritz
- Meis trug Kunstpelz und betonte, Tiere sollten nicht für Mode leiden
- Ihr Sohn ist wie ihr Ex-Mann Fussballer
Sylvie Meis (47) erscheint mit ihrer Freundin Domenica Graci (42) zum Interview mit Blick. Die beiden kennen sich seit Jahren; Graci ist CEO des Luxus-Reisebüros One Luxury, das Reisen von 10’000 bis 200’000 Franken anbietet. Luxus verbindet die beiden – so auch beim «Snow Polo» in St. Moritz. Eine Karte fürs VIP-Zelt kostet 900 Franken, für die Gala im Nobelhotel Badrutt's Palace werden 1500 Franken fällig. In St. Moritz sieht man dieses Wochenende noch mehr Pelz, Champagner und Kaviar als sonst. Mittendrin: Sylvie Meis.
Blick: Frau Meis, Sie sind seit kurzem Single. Was macht Ihr Liebesleben?
Silvie Meis: Meine Antwort lautet wie immer: Ich bin sehr glücklich.
Offiziell verlief die Trennung von Ihrem Ex Patrick Gruhn einvernehmlich. Zu schön, um wahr zu sein?
Ich belasse es bei diesem Statement.
Wie daten Promis? Sie können sich wahrscheinlich nicht einfach auf Tinder anmelden …
Ich war noch nie auf einer Dating-App. Ich bin sehr glücklich – das ist alles, was ich dazu sage.
Sie waren früher mit dem niederländischen Fussballer Rafael van der Vaart verheiratet. Welche Sportler finden Sie heisser: Fussballer oder Polospieler?
Muss ich dazu was sagen? Ich finde den Polosport ästhetisch wunderschön, aber mein Herz schlägt auch für Fussball. Gestern hatte ich einen «Very proud mommy»-Moment. Wir waren beim Abendessen, als ich erfahren habe, dass mein Sohn Damián eine Vorlage für Zlatan Ibrahimović geliefert hat (Meis’ 19-jähriger Sohn spielt im Mittelfeld von Jong Ajax, Anm. d. Red.). Ich bin so stolz, dass mein Sohn alles für seinen Traum gibt.
Sie lieben Mode. Ist Ihr Pelz echt?
Ich trage Kunstpelz. Es gibt zwar wunderschöne Vintage-Pelze, und ich habe auch einen von meiner Oma. Damit habe ich kein Problem. Aber ich möchte ein Statement abgeben: Kein Tier soll für Pelze leiden, und Kunstpelze sind von Top-Qualität. Alle denken, ich würde einen echten Pelz tragen – tue ich aber nicht.
Was ist prickelnder als Champagner?
Schwierig – ich bin ein Champagne-Girl (lacht)! Gerade in St. Moritz fühle ich mich sehr wohl. Am Samstag hat sich die Sonne durchgesetzt, dazu der glitzernde Schnee, die wunderschönen Pferde, der Ehrgeiz der Sportler – und ein Glas Champagner. Ein perfekter Moment! Nichts auf der Welt konnte das «Snow Polo» toppen.
Niederländer sind bekannt dafür, in den Alpen Ski zu fahren. Warum haben wir Sie nicht auf der Piste angetroffen?
Ich kann gar nicht Ski fahren – und ich habe ein bisschen Höhenangst. Ich denke, ich habe die Höhenangst halbwegs überwunden, als ich vergangenes Jahr zur Paradiso-Hütte hochgefahren bin. Aber wegen meines Jobs darf ich nicht Ski fahren. Das Risiko wäre zu gross, dass ich mich verletze. So muss ich mich aus rechtlichen Gründen zurückhalten.
Was gefällt Ihnen in St. Moritz am besten?
Ich habe das Gefühl, dass hier die Zeit stehengeblieben ist. Ich fühle mich wie in einem James-Bond-Film. Ich geniesse die schöne Kulisse, die Berglandschaft, die charmante Umgebung. Wenn ich morgens aufwache, sehe ich die verschneite Natur. Herrlich! Und ich liebe die Diskretion der Schweiz.
Boris Beckers Ex, Ihre Freundin Lilly Becker, war ebenfalls in St. Moritz. Sie äussert sich zurzeit häufig zum Thema Wechseljahre. Wie finden Sie das?
Ich finde es gut, dass Lilly das Thema enttabuisiert. Früher haben sich Frauen geschämt, darüber zu sprechen, weil es hiess: Deine Zeit ist abgelaufen, du bist jetzt alt! Das hat sich geändert. Die Welt schaut auf Frauen über 40. Es sind Frauen mit Lebenserfahrung, die die grossen Kampagnen stemmen. Heidi Klum ist erfolgreicher denn je, Demi Moore und Jennifer Lopez ebenso. Warum? Weil sie ikonisch sind.
Sie kamen schon viel früher in die Wechseljahre …
Ja, bereits mit 31 – wegen meiner Brustkrebs-Erkrankung. Die Chemotherapie hat mich in eine künstliche Menopause versetzt. Es war eine harte Zeit, aber ich habe sie überlebt. Ich fühle mich trotzdem superweiblich und bin topfit. Sogar fitter denn je.
Vergangene Woche ist der Modeschöpfer Valentino gestorben. Wer könnte die oder der Valentino von morgen werden?
Mich beeindruckt die britische Designerin Phoebe Philo – sie hat aus Chloé viel gemacht. Ich bin gespannt, was jetzt mit Chanel passiert, Designer Matthieu Blazy ist ja neu dabei. Klar ist: Alle vermissen Karl Lagerfeld.