«Bin für jeden Schaden dankbar»
Jauch nimmt «Wer wird Millionär?»-Studio auseinander

Eine Kandidatin gesteht Günther Jauch bei «Wer wird Millionär?», dass sie im Studio etwas kaputt gemacht hat. Der Moderator sieht sich den Schaden an und richtet dabei selbst welchen an.
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Günther Jauch ist aus der «WWM»-Sommerpause zurück.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Günther Jauch (70) inspizierte das Studio bei «Wer wird Millionär?» am 31. August
  • Kandidatin beschädigte Kabelleiste; Jauch fand zusätzlich Konfettireste an seinem Pult
  • Sendung feiert 27 Jahre, neue Staffel auch auf RTL+ vorab verfügbar
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Silja AndersRedaktorin People

Kaum aus der Sommerpause zurück, sorgt Günther Jauch (70) bei «Wer wird Millionär?» schon wieder für ordentlich Unterhaltung. Ein Missgeschick seiner Kandidatin hat Günther Jauch (70) bei «Wer wird Millionär?» zu einer unfreiwilligen Inspektion des Studios verleitet. Am Ende hielt der Moderator selbst ein abgerissenes Bauteil in der Hand. Zu sehen ist die Szene in einer Folge, die RTL vorab bei RTL+ veröffentlicht hat.

Angefangen hatte alles bei der 500-Euro-Frage. Jauch wollte der sichtlich aufgeregten Kandidatin Tabea Gottstein aus Karlsruhe seine Brille reichen, doch die zögerte. «Ich will nichts kaputt machen», sagte die selbstständige Nagelstudio-Betreiberin und schob eine Erklärung hinterher: «Ich habe vorhin das Studio schon geschrottet.»

Jauch reagiert gelassen

Der Moderator nahm das Geständnis ohne grosse Regung auf. «Macht nichts», sagte er und verwies auf das Alter der Kulisse, die inzwischen 27 Jahre auf dem Buckel habe. «Ich bin für jeden Schaden, der repariert werden muss, dankbar», ergänzte er trocken.

Passiert war der Vorfall nach Gottsteins Schilderung schon im Kandidatenbereich. Dort sei sie auf ihrem Stuhl herumgerutscht und habe mit überkreuzten Beinen den Fuss irgendwo einklemmen wollen. Dabei sei ihr eine Kabelleiste «entgegengekommen». Jauchs Kommentar dazu: «Das wundert mich gar nicht!»

Der Moderator schreitet selbst zur Tat

Statt es dabei zu belassen, stand er auf und marschierte zum Ort des Geschehens. Die Leiste sass auf den ersten Blick wieder an ihrem Platz, doch Jauch rüttelte daran. Sekunden später hielt er das Teil in der Hand. Anbringen wollte er es nicht mehr, stattdessen verschwand es in seinem Jackett, und er kehrte zu seinem Platz zurück.

Dort wurde er prompt erneut fündig. Auch an seinem eigenen Pult löste sich eine Leiste. «Das gibt‹s nicht», kommentierte der Moderator. In einer Ritze entdeckte er zudem einen alten «Millionen-Flitter», also einen Konfettirest vergangener Sendungen, den er belustigt entsorgte. Bei der losen Leiste gab er sich geschlagen: «Ich krieg's jetzt auch mit Pattex nicht mehr hin.»

Zehntelsekunde bis zum Kandidatenstuhl

Gottstein hatte sich zuvor mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf den Kandidatenstuhl gespielt. Ihre 500-Euro-Frage lautete: «Grundsätzlich unterschieden wird zwischen Einstärken- und ...?». Die Kandidatin entschied sich für die richtige Antwort Gleitsichtbrillen, zur Auswahl standen auch Wechselstrom, Mehrfarbendruck und Kombizangen. Weiter kam sie an diesem Abend nicht. Bei 500 Euro endete ihr Auftritt, allerdings nur, weil die Sendezeit vorbei war. Wie weit sie kommt, entscheidet sich in der Fortsetzung.

Im linearen Fernsehen läuft die Episode am Montag, 31. August. Dann startet «Wer wird Millionär?» nach der Sommerpause in die neue Staffel. Wer nicht warten möchte, findet die Ausgaben jeweils eine Woche vor der TV-Ausstrahlung bei RTL+ im Stream.

Kritik in der Sommerpause

Anfang August hagelte es für «Wer wird Millionär?» noch ordentlich Kritik von den Fans – noch bevor die Sendung überhaupt aus der Sommerpause zurück war. Grund dafür war eine Wiederholungsshow, die RTL ausstrahlte – eine Jubiläumsfolge aus dem Jahr 2024 mit Prominenten wie Tim Mälzer (55), Motsi Mabuse (45) und Elyas M'Barek (44). Beim Publikum kam das nicht gut an und die fühlten sich veräppelt. «Schlimm, wenn man Jubiläumsfolgen noch einmal zeigen muss. Macht ordentliches Programm und zeigt nicht Altes. Alles lebt nur noch von Wiederholungen», beschwerte sich etwa ein Zuschauer auf Instagram.

Die Begründung von RTL liess nicht lange auf sich warten: «Das ist zwar eine Wiederholung, aber die war so schön, dass wir sie gerne noch mal zeigen.»

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