Darum gehts
- Die Geissens kämpfen mit Baustopp ihrer Villa in Saint-Tropez
- 26 kranke Pinienbäume gefällt, Amt bemängelt zu viele Fällungen
- Robert Geiss will Vertrag mit dem Architekten kündigen
«Robert ist kurz vorm Vulkanausbruch», erklärt Carmen Geiss (60) in der neusten Folge von «Die Geissens – eine schrecklich glamouröse Familie». Grund für die Wut ihres Göttergattens? Der Architekt – oder besser «Arschitekt», wie Carmen Geiss es stets formuliert.
Dieser lässt sich nämlich so gut wie nie auf der Baustelle in Saint-Tropez sehen. «Nur wenn er die Hand wieder aufhalten kann», so Carmen Geiss. Das hat zur Folge, dass auf dem Nachbargrundstück der Geissens, wo ihre neue Villa entstehen wird, die Bauarbeiten stillstehen.
Immerhin geht es im künftigen Garten etwas vorwärts. Mit einem Spezialbagger wird den 26 kranken Pinienbäumen zu Leibe gerückt. Diese sind in dieser Region Frankreichs geschützt und dürfen nicht einfach so gefällt werden. Anders sieht es aus, wenn sie – wie im Falle der Geissens – krank sind. Dann müssen sie weg, da sie ansonsten weitere Bäume anstecken könnten.
«Aber dann hat der Architekt ein Problem»
Die grosse Freude über das rasche Fällen der Bäume währt bei der Millionärsfamilie allerdings nur so lange, bis zwei weitere Personen das Gelände betreten. «Die sind jetzt vom Amt, weil das hier so ratzfatz geht. Aber wie gesagt, wir haben ja eine professionelle Firma, die alles fotografiert hat und alles eingereicht hat beim Rathaus. Also von dem her hat das alles seine Richtigkeit», meint Carmen Geiss.
Das sieht das Amt jedoch etwas anders und bemängelt, dass zu viele Bäume und vor allem gesunde gefällt wurden. «Ich geh mal davon aus, dass der Architekt einen Fehler gemacht hat beim Amt. Weil wenn er sich keine Genehmigung geholt hat, dann steht die Baustelle logischerweise. Aber dann hat der Architekt ein Problem», stellt der angesäuerte Robert Geiss (62) klar.
Und auch Carmen Geiss ist zunehmend genervt. «Das ist das erste Mal, dass wir mit Architekten bauen und was haben wir? Die Arschkarte gezogen!» Für Robert Geiss ist daher klar: So kann es nicht weitergehen. «Das Koordinieren auf der Baustelle scheint ja nicht zu funktionieren, also können wir mit dem Architekten nicht weitermachen». Für ihn bleibt daher nur eine Lösung übrig – den Vertrag zu canceln. Ob es ohne Architekt schneller vorangeht? Das wird sich zeigen.