Ein anderer Royal glänzt dafür
Norweger strafen Mette-Marit in neuem Vertrauensranking ab

Der Start für Mette-Marit in ihr neues Königinnenamt ist holprig: Nur rund jeder dritte Norweger bringt ihr grosses Vertrauen entgegen. Anders sieht es bei ihrer Tochter Ingrid Alexandra aus – die Kronprinzessin hängt ihre Mutter in der Gunst des Volkes deutlich ab.
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Mette-Marit ist seit dem 28. August 2026 Königin von Norwegen. An diesem Tag bestieg ihr Ehemann Haakon (links im Bild) nach dem Tod seines Vaters den Thron.
Foto: imago/PPE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Neue Umfrage zeigt: Nur 35 Prozent der norwegischen Bevölkerung bringen Königin Mette-Marit grosses oder ziemlich grosses Vertrauen entgegen
  • Tochter Ingrid Alexandra schneidet mit 73 Prozent deutlich besser ab
  • Im Februar lag Mette-Marits Vertrauenswert noch bei lediglich 22,6 Prozent
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Seit nicht einmal einem Monat ist Mette-Marit (53) Königin von Norwegen. Und schon jetzt muss sie bittere Zahlen einstecken: Nur 35 Prozent der Norweger bringen der Gattin von König Haakon (53) grosses oder ziemlich grosses Vertrauen entgegen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts Verian im Auftrag des norwegischen Senders TV 2. Insgesamt wurden dafür 985 Personen befragt.

Ganz anders sieht es bei ihrer Tochter Ingrid Alexandra (22) aus: Die Kronprinzessin geniesst bei 73 Prozent der Befragten grosses oder ziemlich grosses Vertrauen – mehr als doppelt so viel wie ihre Mutter. TV-2-Zahlenanalyst Terje Sørensen bezeichnet den deutlichen Abstand als «bemerkenswert». Die junge Thronfolgerin sei derzeit «extrem beliebt». 

Sympathiepunkte unter den Norwegern und Norwegerinnen konnte Ingrid Alexandra etwa durch ihren Militärdienst und ihre viel beachteten öffentlichen Auftritte sammeln. So zeigte sich die 22-Jährige auch bei der diesjährigen Fussball-WM volksnah und feierte nach einem Sieg gemeinsam mit den norwegischen Spielern in der Kabine.

Deshalb hat die neue Königin so wenig Rückhalt

Immerhin: Mette-Marit hatte in der Vergangenheit mit noch schlechteren Umfragewerten zu kämpfen. Auf dem Höhepunkt der Epstein-Debatte im Februar 2026 brachten ihr in derselben Umfrage von TV 2 gerade einmal 22,6 Prozent der Befragten sehr grosses oder ziemlich grosses Vertrauen als künftige Königin entgegen. 49,9 Prozent gaben dagegen an, wenig oder sehr wenig Vertrauen in sie zu haben.

Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) ist mitunter ein Grund für die Skepsis vieler Norweger. Anfang Jahr geriet Mette-Marit wegen pikanter E-Mails aus den Epstein-Akten zwischen ihr und dem Amerikaner massiv unter Druck. Auch die Schlagzeilen um ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) lasten auf der Königsfamilie. Hinzu kommen die gesundheitlichen Probleme der 53-Jährigen: Wegen ihrer chronischen Lungenerkrankung zweifeln viele an ihrer Eignung für die Aufgaben der Königin.

Ganz abgeschrieben ist Mette-Marit beim Volk aber nicht. Die aktuellen Zahlen deuten zumindest darauf hin, dass sich ihr Vertrauenswert gegenüber dem Tiefpunkt wieder etwas erholt hat. Königshausexperte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen glaubt deshalb, dass sie mit der Zeit wieder an Rückhalt gewinnen kann.

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