Darum gehts
- Kronprinzessin Mette-Marit pausiert Zusammenarbeit mit Osloer Gesundheitsrat wegen Epstein-Akten
- 2025 verlor sie Patronat nach neuen Enthüllungen über Epstein-Verbindungen
- Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29) ist in Gerichtsprozess verwickelt
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht wieder einmal im Fokus der Kritik. Der Rat für psychische Gesundheit in Oslo hat bekannt gegeben, die Zusammenarbeit mit der Kronprinzessin «bis auf weiteres» zu pausieren. Grund dafür sind neue Details aus den sogenannten Epstein-Akten, die die Verbindung der Norwegerin zu dem verstorbenen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein (1953–2019) beleuchten. Daher sind für 2026 gemäss NRK keine gemeinsamen Veranstaltungen oder Aktivitäten mit Mette-Marit geplant.
Die Generalsekretärin des Rats, Tove Gundersen, erklärte gegenüber dem Sender weiter: «Wir halten es für vernünftig, dass sie in dieser kritischen und ernsten Situation Raum bekommt.» Bereits Anfang Februar hatte Mette-Marit nach der Veröffentlichung weiterer Dokumente aus den USA ihr Patronat bei der Sex and Society Foundation verloren. Damals hatte sie öffentlich um Entschuldigung gebeten und ihre Bekanntschaft mit Epstein als «einfach peinlich» bezeichnet. Der Norwegische Bibliotheksverband, dessen Schirmherrschaft sie 2023 übernahm, hält gemäss der Zeitung «Se og Hør» derzeit an der Zusammenarbeit fest.
Sohn Marius Borg Høiby sorgt für weitere Aufruhr
In einer aktuellen Erklärung des norwegischen Königshauses sagte Mette-Marit: «Ich möchte mein tiefstes Bedauern über meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein ausdrücken. Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe.» Der Hof betonte zudem, wie sehr die Kronprinzessin bedauere, nicht früher erkannt zu haben, wer Epstein wirklich war und wie «sehr fordernd» bezeichnet und Mette-Marit Zeit gegeben wird, sich zu sammeln.
Zusätzlich zu den Erkenntnissen aus den Epstein-Files belastet ein Gerichtsprozess gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29) die königliche Familie. Ihm wird unter anderem Vergewaltigung in vier Fällen vorgeworfen.