Darum gehts
- Am Wochenende wechselhaftes Bergwetter mit Sonne, Quellwolken und möglichen Gewittern
- Für Wanderungen Samstagvormittag empfohlen, Sonntag bleibt unvorhersehbar, aber ohne Extremgewitter
- Nullgradgrenze auf 3900 bis 4200 Metern, Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad
Ab nächster Woche heisst es in der Schweiz wieder: Schwitzen, was das Zeug hält! Die heissesten Wochen des Jahres, die «Hundstage», rollen vom 23. Juli bis zum 23. August auf uns zu. Wer die jetzt noch angenehmen Temperaturen für einen Ausflug in die Berge nutzen möchte, muss dieses Wochenende wohl auch eine Regenjacke einpacken.
«Wenn man am Samstag am Wandern ist, muss man schauen, dass man früh genug zurück ist», sagt Roger Perret von Meteo News. Grund dafür sind unvorhersehbare Schauer und Gewitter in den Bergen am kommenden Wochenende.
Vorsicht gilt beim Wandern dieses Wochenende
Wer bereits die Wanderschuhe geschnürt hat fürs Wochenende, sollte den Samstagvormittag nutzen. Dann sei es gemäss dem Meteorologen sonnig. «Es gibt Quellwolken und Gewitter im späten Nachmittag und am Abend», erklärt Perret.
Auf die Wanderung muss man laut dem Wetterexperten jedoch nicht verzichten: «Schlussendlich ist es nicht überall nass und am Gewittern. Wo genau Schauer und Gewitter auftreten, lässt sich derzeit nicht eindeutig bestimmen.» Laut Meteo News befindet sich die Nullgradgrenze auf 3900 bis 4200 Metern und es weht ein mässiger Südwest- bis Westwind.
Auch am Sonntag zeigt sich das Wetter wechselhaft in der Schweizer Alpenlandschaft. «Es kann überall regnen. Wo es am heftigsten ist, kann man nicht prognostizieren. Gewaltige Gewitter gibt es aber eher nicht», erklärt der Meteorologe.
Diese Wanderregionen empfiehlt die Blick-Redaktion:
- Mit Blick auf die Wetterprognose empfiehlt sich ein Ausflug zum Schaffhauser Randen. In der Region warten viele Wanderungen, wie beispielsweise die von Beggingen SH nach Siblingen SH. Auf diesem Ausflug geniesst man die Aussicht von gleich zwei Aussichtstürmen. Kleiner Tipp: Der Gasthof Ziegelhütte eignet sich perfekt für einen kulinarischen Abstecher.
- Wer der Hitze entfliehen möchte, sollte den Corvatsch GR in Angriff nehmen. Die Wanderung zu den sechs Lejins begeistert Gross und Klein: Gleich sechs Bergseen warten darauf, entdeckt zu werden, einer schöner als der andere. Auf dem Weg läuft man vorbei an einer Grillstelle, weshalb Bratwurst und Schlangenbrot fast ein Muss sind.
Warme Tage prognostizieren gutes Badewetter
Das Wochenende steht auch in den Niederungen eher im Zeichen des Wassers. «Es kann auch im Flachland einen Regenspritzer geben. Insgesamt ist es recht sonnig», sagt der Meteorologe. Wer dem Regen ausweichen will in den Bergen, kann also unbesorgt die Badehosen auspacken. «Grundsätzlich kann man sich am Samstag im Flachland bis am Abend über recht schönes Wetter freuen. Lediglich ein Westwind frischt auf, der eher angenehm ist.»
Mit Temperaturen von 26 bis 31 Grad kann sich die Schweiz über den einen oder anderen Schwimmgang freuen. «Es ist sommerlich bis hochsommerlich, aber noch nicht überhitzt. Das kommt dann nächste Woche.» Vorsicht ist lediglich beim Badeort geboten. Der Wassermangel hinterlässt seine Spuren: «Die Wasserpegel sind tief, dann muss man halt weiter hinein, bis man im Wasser ist», erklärt der Meteorologe.
Diese Badeorte empfiehlt die Blick-Redaktion:
- Das Flussbad Schwäbis in der Thuner Altstadt gehört zum Klassiker in der Region. Berechtigt, denn für einen Badetag hat man hier alles: Baden in der Aare, ein Planschbecken für Kinder bis hin zur gemütlichen Liegezone.
- Ebenso empfehlenswert ist die Rhybadi in Schaffhausen. Ihre markante Bootsform ist ein wahrer Hingucker. Ein Bistro mit einfachem Fingerfood als auch das interessante Programm, zu dem Bingoabende und Comic-Wettbewerbe gehören, verleihen dieser Badi einen modernen Twist.