Darum gehts
- Experten raten zu Ruhe bei aggressiven Hunde-Begegnungen
- Direkter Augenkontakt kann Hunde provozieren und aggressives Verhalten auslösen
- Ein klares Kommando wie «Nein!» kann Hunde oft abschrecken
Ein Spaziergang, eine Joggingrunde – und plötzlich steht ein aggressiver Hund vor dir. Viele reagieren in so einer Situation falsch und bringen sich unbewusst in noch grössere Gefahr. Experten erklären, wie du dich richtig verhältst – und warum im entscheidenden Moment ein einziges Wort den Unterschied machen kann.
Ruhe bewahren ist entscheidend
Kynologen (Hundeexperten) betonen: Das Wichtigste ist, ruhig zu bleiben. Hunde spüren Angst sofort. Wer panisch wird, schreit oder wild mit den Armen fuchtelt, kann die Situation sogar verschlimmern.
Auch Weglaufen ist keine gute Idee – das weckt den Jagdinstinkt des Hundes und kann einen Angriff erst recht auslösen.
So verhältst du dich richtig
Wenn dir ein Hund beim Joggen oder Spazieren begegnet:
- Tempo reduzieren.
- Langsam stehenbleiben.
- Arme locker hängenlassen.
- Den Hund im Blick behalten – aber nicht direkt anstarren, denn direkter Augenkontakt kann von Hunden als Bedrohung interpretiert werden und aggressives Verhalten auslösen.
Trick zur Ablenkung
Wenn der Hund bereits angreift oder kurz davor ist, kannst du versuchen, ihn abzulenken: Wirf ihm einen Gegenstand wie einen Schuh, Gürtel oder eine Tasche hin. Während er sich darauf konzentriert, hast du die Chance, dich langsam zurückzuziehen.
Das eine Wort, das helfen kann
Wenn alles andere nicht wirkt, gibt es laut Experten noch eine letzte Möglichkeit: deine Stimme.
Stelle dich möglichst selbstbewusst hin und gib dem Hund ein klares Kommando wie: «Nein!» oder «Zurück!»
Wichtig dabei: Nicht schreien oder panisch klingen – sondern ruhig, bestimmt und autoritär sprechen. Der Hund spürt diese Entschlossenheit. In vielen Fällen schreckt ihn das ab, und er zieht sich zurück, erklären Fachleute.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.