Geheimnisse der Hundesprache
Das bedeutet es, wenn sich dein Hund auf den Rücken dreht

Wenn sich dein Hund auf den Rücken legt und die Pfoten in die Luft streckt, denkst du vielleicht sofort ans Bauch-kraulen. Aber so eindeutig ist das nicht. Diese Haltung kann viel mehr bedeuten als nur den Wunsch nach Streicheleinheiten.
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Schau dir immer den ganzen Hund an: Körperhaltung, Ohren, Schwanz und Gesichtsausdruck ergeben zusammen die eigentliche Botschaft.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hunde kommunizieren vor allem durch Körpersprache, oft zur Konfliktvermeidung
  • Signale wie Bauchzeigen oder Lippenlecken drücken Unterwerfung und Unsicherheit aus
  • Bis zu 8 typische Verhaltensweisen helfen, Hunde besser zu verstehen
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In der Körpersprache von Hunden ist das Bauchzeigen oft ein Zeichen von Unterwerfung, ein Versuch, eine Situation zu beruhigen oder sogar das Signal: «Ich brauche gerade etwas Abstand.»

Hunde sprechen mit dem Körper

Bevor ein Hund bellt oder knurrt, kommuniziert er längst über seine Körpersprache. Signale der Unterwerfung helfen ihm, Konflikte zu vermeiden und Ruhe zu bewahren. Je nach Situation können sie Vertrauen, Respekt, Unsicherheit oder auch Spielfreude ausdrücken.

Wichtig ist: Schau dir immer den ganzen Hund an – nicht nur eine Bewegung. Körperhaltung, Ohren, Schwanz und Gesichtsausdruck ergeben zusammen die eigentliche Botschaft.

1

Bauch zeigen

Der freigelegte Bauch ist eine empfindliche Stelle. Wenn dein Hund sie zeigt, signalisiert er oft Verletzlichkeit und Unterwerfung.

Wirkt der Körper dabei angespannt oder hörst du ein leises Knurren, möchte dein Hund eher seine Ruhe als gestreichelt werden.

2

Aufgeregtes Urinieren

Eine kleine Pfütze kann ebenfalls Kommunikation sein – kein „Unfall“.

Vor allem junge Hunde machen das, wenn jemand auf sie zugeht oder sich über sie beugt. Mit wachsendem Selbstvertrauen verschwindet dieses Verhalten oft. Wichtig: Schimpfen macht es meist schlimmer.

3

Blick vermeiden

Wenn dein Hund den Kopf wegdreht oder den Blick meidet, versucht er meist, Spannung abzubauen.

Direkter Blickkontakt kann unter Hunden als Herausforderung gelten – Wegschauen bedeutet dagegen: „Ich will keinen Streit.“

4

Angelegte Ohren

Nach hinten gelegte Ohren deuten häufig auf Unsicherheit oder Unterwerfung hin.

In Kombination mit einem weichen Blick und geduckter Haltung ist das ein klares Zeichen von Nachgeben, nicht von Trotz.

5

Tief getragener Schwanz

Ein tief gehaltener oder eingeklemmter Schwanz signalisiert oft Unsicherheit.

Nicht jedes Schwanzwedeln bedeutet Freude – langsames, niedriges Wedeln kann auch Nervosität ausdrücken.

6

Geduckte Körperhaltung

Manche Hunde machen sich klein, besonders bei Begrüssungen.

Das kann aus Angst passieren, aber auch im Spiel: Erwachsene Hunde ducken sich manchmal vor Welpen, um weniger bedrohlich zu wirken.

7

Lippenlecken

Wenn dein Hund sich über die Lippen leckt, ist das oft ein Beschwichtigungssignal.

Es zeigt, dass er sich unwohl fühlt und versucht, die Situation zu entspannen.

8

«Unterwürfiges Lächeln»

Zähne zeigen heisst nicht immer Aggression.

Beim sogenannten unterwürfigen Lächeln sind die Zähne sichtbar, aber der Körper bleibt entspannt und der Gesichtsausdruck weich. Das signalisiert Freundlichkeit und Offenheit.

Hund auf dem Rücken? Schau genauer hin

Wenn sich dein Hund auf den Rücken dreht, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Manchmal möchte er tatsächlich gekrault werden – oft sagt er aber etwas ganz anderes. Wer die feinen Signale versteht, stärkt die Beziehung zu seinem Hund und sorgt dafür, dass er sich wirklich wohl und sicher fühlt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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