Darum gehts
- Hunde lieben Streicheln, da es Wohlbefinden und Oxytocin-Freisetzung fördert
- Beliebte Stellen: Rücken, Bauch, Kopf, Hals, Oberschenkel-Aussenseite
- Gesicht, Schwanz, Pfoten meiden; auf Körpersprache achten für Vertrauen
Die meisten Hunde lieben Streicheleinheiten, weil sie emotionales, physisches und chemisches Wohlbefinden bringen. Berührungen setzen Oxytocin frei, das «Liebeshormon», das bei Hund und Mensch für Zufriedenheit sorgt.
Doch nicht alle Hunde mögen jede Form von Nähe: Ängste, mangelnde Sozialisierung oder schlechte Erfahrungen können Einfluss auf ihre Vorlieben haben.
Beliebte Stellen zum Streicheln
Hunde reagieren besonders positiv auf sanfte Berührungen an diesen Stellen:
- Unterer Rücken nahe der Schwanzwurzel
- Bauch und untere Brust
- Kopf, Hals, unter dem Kinn
- Aussenseite der Oberschenkel («Femur»)
Jeder Hund ist ein Individuum – beobachte genau seine Körpersprache, um zu erkennen, ob er das Streicheln geniesst oder nicht.
Vorsicht bei fremden Hunden
Beim Kennenlernen eines unbekannten Hundes gilt generell:
- Zuerst den Besitzer um Erlaubnis fragen
- Vermeide Augenkontakt, da dieser bedrohlich wirken kann
- Langsam von der Seite nähern, Hände nicht direkt aufs Gesicht oder über den Kopf halten
- Beginne mit sanftem Streicheln an Brust, Rücken oder hinter den Ohren.
- Achte auf Anzeichen von Unbehagen, Angst oder Abwehr – dann sofort stoppen und Abstand gewinnen.
Körperbereiche, die man meiden sollte
Vermeide den direkten Kontakt mit Gesicht, Schwanz, Pfoten und Beinen deines Hundes, besonders wenn du ihn nicht gut kennst.
Griffe, Umarmungen oder festes Festhalten sollten nur erfolgen, wenn der Hund deutlich zeigt, dass er dies angenehm findet.
Nicht jeder Hund liebt Umarmungen – viele tolerieren sie nur, fühlen sich dabei aber eingeengt oder gestresst. Achte stets auf die individuellen Vorlieben und Signale deines Hundes, um ihm Sicherheit und Wohlbefinden zu gewährleisten.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.