Flirt-Taktik erklärt
Studie zeigt: Rarmachen steigert die Attraktivität

Wer will schon bedürftig sein, wenn er begehrenswert wirken kann? Nobody. Und deshalb machen wir uns gerne mal rar, wenn wir jemanden gut finden. Aber hört, hört: Laut Forschung soll an dieser Taktik tatsächlich was dran sein.
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Sich bei seinem Schwarm rar zu machen, kann tatsächlich etwas bewirken!
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Studie zeigt: Rarmachen beim Flirten steigert Attraktivität und Interesse deutlich
  • Strategie bewirkt, dass Menschen um vermeintlich schwer erreichbare Personen kämpfen
  • Wichtig: Balance halten, nicht übertreiben, um nicht unbeliebt zu wirken
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Schweizer Illustrierte

Dieses aufregende Gefühl, wenn unter dem Namen des Schwarms plötzlich ein «schreibt …» auf Whatsapp auftaucht. Wir können die Antwort kaum abwarten, der Bauch kribbelt wie verrückt. Und was tun wir? Offline gehen, App schliessen, Handy sperren. Warum? Na, weil der Typ ja nicht gleich merken soll, wie toll wir ihn finden. Das wäre schliesslich viel zu offensichtlich und wir wären zu leichte Beute. Oder?

Die Forschung sagt: ja! Das oben erwähnte Szenario wird zwar häufig als Psycho-Spielchen belächelt, ist aber dennoch äusserst wirksam. Anhand einer Studie wurde die Sache mit der Unerreichbarkeit und Beliebtheit mal genauer untersucht. 

Was steckt hinter dem Rarmachen?

Bei der Studie wurden verschiedene Versuche und Strategien durchgeführt. Das Ergebnis: Diejenigen, die sich beim Flirten und Schreiben rarmachten, wirkten auf die Testpersonen attraktiver. Wer also den Anschein erweckt, er hätte noch andere Dating-Optionen am Start, der scheint begehrenswert und deshalb kämpfen wir eher um ihn/sie, denn schliesslich könnte sich der-/diejenige ja jederzeit anders entscheiden.

Macht Sinn. Wir sind uns ja alle einig: Ein zu leicht zu erreichendes Ziel ist abtörnend. Es ist langweilig und zu einfach. Lieber halten wir deshalb unser Gegenüber mit etwas Spannung und Interesse auf Trab.

Auf die Balance kommt es an

Eines sei jedoch klar: Nur weil das erste Kapitel spannend ist, bedeutet das noch lange nicht, dass ihr es mit einem guten Partner – äh, Roman – zu tun habt. Andererseits kann eine Geschichte auch ziemlich lahm starten und sich später zu einer traumhaft kitschigen Liebesschnulze entwickeln – wer weiss das schon? Die Devise lautet deshalb: Zeigt euch sparsam, aber nicht so sehr, dass man euch vergisst.

Die Balance machts. Das mag schwierig klingen, ist aber aufregend. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, zu versuchen, eine fliessende Konversation aufzubauen. Heisst: Wenn die andere Person schreibt, schreibt ihr direkt zurück. Wenn er/sie nun direkt wieder antworten, könnt ihr einige Zeit miteinander chatten und so ein direktes Gespräch führen. Und dann, wenn ihr gerade nicht so viel Zeit habt, könnt ihr euch wieder etwas rar machen.

Achtung: Gefühle sind kein Handy-Game

Seid aber bitte vorsichtig: Das Spielen mit Gefühlen hat schon so manchen Kitschroman in eine Horrorstory verwandelt. Whatsapp ist nämlich kein Game mit fiktiven Charakteren, sondern menschlichen Wesen am anderen Ende. Schreibt also, wann und wie ihr Lust habt. Und bitte das «Mach dich rar»-Spielchen nicht bei ernsteren Angelegenheiten anwenden – wer sich nämlich in einer festen Beziehung (oder zumindest auf dem Weg dahin) noch rarmachen muss, um die Aufmerksamkeit des Partners zu erlangen, der sollte wohl eher die Beziehung hinterfragen, statt weiterhin auf unerreichbar zu machen. In diesem Sinne: Viel Glück, ihr Lovebirds.

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