Sonnenschutz & Hautgesundheit
Sonnencreme-Allergie: So schützt du deine Haut optimal

Sonnencreme schützt die Haut vor UV-Schäden – kann in seltenen Fällen aber selbst Reaktionen auslösen. Dermatologen erklären, wie man eine echte Allergie von einer einfachen Reizung unterscheidet, welche Symptome typisch sind und worauf du beim Kauf achten solltest.
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Eine Reaktion auf ein bestimmtes Produkt bedeutet nicht automatisch, dass alle Sonnencremes problematisch sind.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sonnencreme kann bei einigen Menschen allergische Reaktionen auslösen
  • Photoallergische Reaktionen treten durch Sonne nach dem Eincremen auf
  • Mineralische UV-Filter wie Zinkoxid sind besonders hautverträglich
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Sonnencreme gilt als wichtigste Schutzmassnahme gegen Hautschäden durch UV-Strahlen. Doch für einen kleinen Teil der Menschen wird genau dieser Schutz zur Belastung: Die Haut reagiert mit Rötungen, Juckreiz oder Ausschlag.

In seltenen Fällen steckt dahinter nicht nur eine einfache Irritation, sondern eine echte allergische Reaktion.

Reizung oder Allergie – der wichtige Unterschied

Die meisten Hautreaktionen entstehen durch eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen. Häufige Auslöser sind Duftstoffe oder chemische UV-Filter wie Oxybenzon.

«In seltenen Fällen kann jedoch das Immunsystem aktiviert werden und eine allergische Reaktion auslösen», erklärt Dr. Amande Valdes, Familienmedizinerin.

Wichtig: Eine Reaktion auf ein bestimmtes Produkt bedeutet nicht automatisch, dass alle Sonnencremes problematisch sind.

Typische Symptome auf der Haut

Am häufigsten zeigt sich eine Reaktion als Ausschlag. Dermatologen sprechen oft von Kontaktdermatitis.

Weitere mögliche Symptome:

  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Schwellungen
  • Bläschen
  • Nesselsucht

In sehr seltenen Fällen kann es sogar zu schweren allergischen Reaktionen mit Atemproblemen kommen, die sofort medizinisch behandelt werden müssen.

Reaktionen können dabei sofort nach dem Auftragen auftreten – oder erst Stunden später.

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Wenn die Sonne die Reaktion verstärkt

Besonders tückisch: Manche Reaktionen treten erst auf, wenn die Haut nach dem Eincremen der Sonne ausgesetzt wird. Dann spricht man von einer sogenannten photoallergischen Reaktion.

Was hilft bei einer Reaktion?

Bei milden Beschwerden verschwinden die Symptome oft von selbst. Wenn der Ausschlag jedoch bleibt oder stark juckt, können helfen:

  • Kortison-Cremes (frei erhältlich)
  • Aloe Vera
  • Vaseline oder andere pflegende Salben
  • Antihistaminika bei allergischen Reaktionen

Bei starken Symptomen mit Atemnot gilt: sofort medizinische Hilfe holen.

So findest du die richtige Sonnencreme

Wer empfindliche Haut hat, sollte bei der Auswahl besonders aufmerksam sein. Dermatologinnen und Dermatologen empfehlen:

  • mineralische Filter (z. B. Zinkoxid oder Titandioxid)
  • parfümfreie Produkte
  • möglichst wenige zusätzliche Inhaltsstoffe
  • möglichst fettfreie Produkte

Wenn eine Sonnencreme immer wieder Probleme verursacht, sollte sie konsequent ersetzt werden.

Wichtig: Schutz trotzdem nicht weglassen

Trotz möglicher Reaktionen gilt: Auf Sonnenschutz sollte nicht verzichtet werden. UV-Strahlen können deutlich schwerwiegendere Schäden verursachen als eine vorübergehende Hautreaktion.

Wer unsicher ist oder auf viele Produkte reagiert, sollte dermatologischen Rat einholen um eine passende und sichere Lösung zu finden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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