Darum gehts
- Vitamin D im Sommer durch Sonne, doch Nahrungsergänzung oft nötig
- Risikogruppen: Ältere, Menschen mit dunkler Haut, wenig Sonnenkontakt
- Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D: Fettreicher Fisch, angereichert
Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit steigt die körpereigene Produktion von Vitamin D durch das Sonnenlicht deutlich an. Trotzdem empfehlen Fachleute, nicht automatisch auf Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten.
Sonne hilft – aber nicht immer genug
Vitamin D entsteht in der Haut durch UVB-Strahlen. Wie viel der Körper tatsächlich produziert, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab: Hauttyp, Alter, Aufenthaltsdauer im Freien, Kleidung und auch der Einsatz von Sonnenschutzmitteln.
Menschen, die viel drinnen arbeiten oder sich kaum der direkten Sonne aussetzen, können auch im Sommer unzureichend versorgt sein.
So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.
So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.
Wer besonders aufpassen sollte
Bestimmte Gruppen haben ein erhöhtes Risiko für einen Mangel – darunter ältere Menschen, Personen mit dunklerer Haut sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen oder wenig Sonnenkontakt.
Bei ihnen kann eine Supplementierung auch in den Sommermonaten sinnvoll bleiben.
Ernährung reicht oft nicht aus
Nur wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D. Dazu gehören vor allem fettreiche Fische sowie einzelne angereicherte Produkte.
In vielen Fällen reicht die Ernährung allein nicht aus, um den Bedarf zu decken.
Zu viel ist nicht besser
Vitamin D ist wichtig für Knochen, Muskeln und das Immunsystem. Eine übermässige Einnahme von Präparaten kann jedoch gesundheitliche Probleme verursachen – deshalb raten Experten davon ab, hochdosiert auf eigene Faust zu supplementieren.
Individuell entscheiden statt pauschal absetzen
Ob Vitamin D im Sommer weiter eingenommen werden sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sinnvoll ist häufig eine Blutwertkontrolle, um den tatsächlichen Bedarf zu bestimmen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf medonet.pl. Das polnische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.