Gesundheit in den Sommerferien
Warum Blasenentzündungen im Sommer häufiger auftreten

Hitze, Reisen und Badeferien erhöhen das Risiko für Harnwegsinfekte deutlich. Experten erklären, warum gerade im Sommer viele Menschen an einer Blasenentzündung leiden – und wie du dich schützen kannst.
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Diese Sommerfehler erhöhen das Risiko für Blasenentzündungen.
Foto: Thinkstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sommerferien erhöhen Risiko für Blasenentzündung durch Hitze, Baden und Dehydrierung
  • Typische Ursachen: nasse Badebekleidung, Klimaanlagen, Hygieneprobleme bei Reisen
  • Experten empfehlen: Viel trinken, Intimhygiene beachten, Symptome ärztlich abklären
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Sommer, Sonne, Strandferien – eigentlich die schönste Zeit des Jahres. Doch genau dann steigt bei vielen Menschen das Risiko für eine Blasenentzündung (Zystitis) deutlich an. Gründe dafür sind unter anderem Hitze, ungewohnte Bedingungen auf Reisen und veränderte Alltagsgewohnheiten.

Warum der Sommer die Blase belastet

Besonders problematisch ist oft die Kombination aus Kälte und Hitze.
Foto: Getty Images/Science Photo Library RF

In den Ferien kommen mehrere Faktoren zusammen: hohe Temperaturen, häufiges Baden, lange Ausflüge und oft auch zu wenig Flüssigkeitszufuhr. All das kann die Harnwege reizen und die Vermehrung von Bakterien begünstigen.

Typische Symptome einer Blasenentzündung sind Brennen beim Wasserlösen, Schmerzen im Unterbauch, häufiger Harndrang und ein allgemeines Unwohlsein im Beckenbereich.

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Diese Auslöser sind in den Ferien besonders häufig

Mediziner nennen mehrere typische Risikofaktoren, die im Sommer besonders oft auftreten:

  • Baden in kaltem Wasser nach starker Sonneneinstrahlung
  • Langes Tragen nasser Badebekleidung
  • Unterkühlung durch Klimaanlagen
  • Zu wenig trinken und dadurch Dehydrierung
  • Verunreinigtes Wasser oder Sand in Badegewässern
  • Nachlässige Intimhygiene auf Reisen
  • Eng anliegende, synthetische Kleidung bei Hitze
  • Starkes Schwitzen und Hautreizungen
  • Stress, Schlafmangel und lange Reisen
  • Besuch von öffentlichen Pools oder Whirlpools mit unzureichender Hygiene

Besonders problematisch ist oft die Kombination aus Kälte und Hitze – etwa sich nach dem Baden in kaltem Wasser direkt in die Sonne zu legen oder in klimatisierten Räumen aufzuhalten.

Hitze oder Kälte – beides kann problematisch sein

Hohe Temperaturen führen zu verstärktem Schwitzen. Wer zu wenig trinkt, scheidet weniger Urin aus – dadurch werden Bakterien schlechter aus den Harnwegen gespült.

Auch Unterkühlung kann eine Rolle spielen. Kaltes Sitzen, starke Klimaanlagen oder Sprünge ins kalte Wasser können die lokale Durchblutung verringern und die Schutzfunktion der Schleimhäute schwächen.

So kannst du einer Blasenentzündung vorbeugen

Mit einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko im Urlaub deutlich senken:

  • Ausreichend Wasser trinken
  • Regelmässig zur Toilette gehen und Urin nicht zurückhalten
  • Intimhygiene besonders nach dem Baden beachten
  • Nasse Badekleidung rasch wechseln
  • Unterkühlung durch Klimaanlagen vermeiden
  • Nicht auf kalten Oberflächen sitzen
  • Lockere, atmungsaktive Unterwäsche tragen
  • Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke reduzieren
  • Aggressive Hygieneprodukte vermeiden
  • Ausreichend schlafen und das Immunsystem stärken

Wichtig: Symptome ernst nehmen

Treten Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang auf, sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Eine Blasenentzündung sollte medizinisch abgeklärt werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Fachleute warnen ausdrücklich vor Selbstbehandlung mit Antibiotika, da dies zu Resistenzen führen und den Verlauf verschlimmern kann.

Dieser Artikel erschien zuerst auf aktuality.sk. Das slowakische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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