Darum gehts
- Eine britische Ernährungsberaterin bewertet 18 Obstsorten nach Nährstoffdichte.
- Melonen enthalten wenig Ballaststoffe, Beeren liefern viele Antioxidantien und Vitamine.
- Beeren, Kiwis, Orangen: Viel Vitamin C, wenig Zucker, stärken Immunsystem.
Ob im Müesli, als Snack oder im Fruchtsalat: Im Sommer landet viel Obst auf dem Teller. Doch nicht jede Frucht versorgt deinen Körper mit gleich vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Eine britische Ernährungsberaterin hat 18 beliebte Obstsorten nach ihrer Nährstoffdichte bewertet. Das Ergebnis überrascht: Ausgerechnet Wassermelone und Honigmelone landen auf den hinteren Plätzen.
Melonen bestehen vor allem aus Wasser
Melonen sind erfrischend, kalorienarm und an heissen Tagen ideale Durstlöscher. Trotzdem liefern sie im Vergleich zu vielen anderen Früchten weniger Ballaststoffe und Mikronährstoffe. Sie enthalten zwar unter anderem Vitamin C, einige Sorten auch Vitamin A. Insgesamt ist ihr Nährstoffgehalt aber geringer als bei vielen anderen Früchten. Das bedeutet allerdings nicht, dass Melonen ungesund sind. Sie sind nach wie vor eine gute Wahl – vor allem, um an heissen Tagen zusätzlich Flüssigkeit aufzunehmen.
Warum Melone allein kein ideales Frühstück ist
Wer zum Frühstück ausschliesslich Melone isst, ist oft nicht lange satt. Der Grund: Sie enthält wenig Ballaststoffe und kaum Eiweiss oder gesunde Fette. Ernährungsfachleute empfehlen deshalb, Melone mit anderen Lebensmitteln zu kombinieren – etwa mit Naturjoghurt, Skyr, Hüttenkäse oder einer Handvoll Nüssen. So bleibt der Blutzucker stabiler und das Sättigungsgefühl hält länger an.
Auch Ananas und Bananen schneiden nur mittelmässig ab
Nicht nur Melonen landen im Ranking weit hinten. Auch Ananas erhält keine Spitzenbewertung. Zwar liefert sie viel Vitamin C und das Enzym Bromelain, das die Verdauung unterstützen kann. Gleichzeitig enthält sie aber vergleichsweise viel natürlichen Fruchtzucker und ihre Säure kann bei empfindlichen Menschen den Mund reizen.
Bananen erreichen das Mittelfeld. Sie liefern Kalium, Vitamin B6 und Ballaststoffe und sind ein guter Energielieferant – enthalten aber ebenfalls mehr natürlichen Zucker als viele Beeren.
Diese Früchte gehören zu den Nährstoffstars
Besonders gut schneiden Beeren, Kiwis und Orangen ab. Sie enthalten viele Vitamine, Antioxidantien und Ballaststoffe und liefern gleichzeitig vergleichsweise wenig Zucker.
Ebenfalls gute Bewertungen erhalten:
- Äpfel
- Birnen
- Grapefruit
- Mango
Vor allem Beeren gelten seit Jahren als besonders nährstoffreich. Sie liefern viele sekundäre Pflanzenstoffe, die Zellen vor oxidativem Stress schützen können.
Vitamin C stärkt das Immunsystem
Orangen, Kiwis und Erdbeeren gehören zu den besten Lieferanten für Vitamin C. Da der Körper das Vitamin nicht speichern kann, sollte es regelmässig über die Ernährung aufgenommen werden. Vitamin C unterstützt unter anderem das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle bei der Wundheilung sowie der Bildung von Kollagen.
Von Frucht zu Frucht verschieden
Nicht jede Frucht liefert gleich viele Nährstoffe. Melonen sind im Sommer zwar herrlich erfrischend und helfen bei der Flüssigkeitszufuhr, gehören aber nicht zu den nährstoffreichsten Obstsorten. Für ein ausgewogenes Frühstück kombinierst du Früchte deshalb am besten mit Eiweiss und gesunden Fetten – etwa Joghurt, Quark, Nüssen oder Samen. So startest du länger satt und ausgewogen in den Tag.
Dieser Artikel erschien erstmals auf zena.blic.rs, dem Lifestyle-Portal des serbischen Mediums Blic, das zur internationalen Ringier-Gruppe gehört.