Gesundheit & Ernährung
4 Wochen Leinsamen: Das passiert mit deinem Körper

Ein simples Naturprodukt aus der Küche könnte bei Verdauungsproblemen helfen: Neue Studien zeigen, dass täglich konsumiertes Leinsamen die Darmfunktion deutlich verbessert. Bereits nach vier Wochen berichten viele über spürbare Veränderungen im Alltag.
Kommentieren
1/4
Nicht nur im Frühstücksmüsli machen sich Leinsamen gut...
Foto: Getty Images
Blick_APP_DE_WeissRot_XXXHDPI-1024x1024_RGB.png
Blick Lifestyle

Viele kennen es noch von früher: Leinsamen gelten seit Generationen als Hausmittel für die Verdauung. Doch jetzt liefert eine Studie neue Hinweise darauf, wie stark die Wirkung tatsächlich sein kann.

Forscher untersuchten über vier Wochen hinweg Menschen mit chronischer Verstopfung – mit überraschend klaren Ergebnissen.

Deutlich bessere Darmfunktion nach wenigen Wochen

In einer Studie mit 90 Teilnehmenden erhielt eine Gruppe täglich 50 Gramm gemahlenen Leinsamen, die andere ein gängiges Abführmittel.

Nach vier Wochen zeigte sich:

  • Deutlich häufigere Stuhlgänge
  • Kürzere Zeit auf der Toilette
  • Weniger Schmerzen und Beschwerden
  • Insgesamt bessere Lebensqualität

Besonders auffällig: Die Anzahl der wöchentlichen Stuhlgänge stieg im Schnitt von zwei auf sieben.

Wähle Blick als bevorzugte Quelle in Google

So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.

So siehst du unsere wichtigsten News, Hintergründe und Geschichten häufiger direkt in deinen Suchergebnissen.

Warum Leinsamen so wirksam sind

Leinsamen enthalten eine hohe Menge an Ballaststoffen – sowohl lösliche als auch unlösliche. Diese unterstützen die Darmbewegung und sorgen dafür, dass der Stuhl weicher wird.

Zusätzlich liefern sie Omega-3-Fettsäuren (ALA) sowie sogenannte Lignane, die entzündungshemmend wirken und die Darmschleimhaut unterstützen können.

Einfach in den Alltag integrierbar

Besonders effektiv ist laut Forschenden die gemahlene Form der Leinsamen. Sie lässt sich problemlos in den Alltag einbauen – etwa in:

  • Joghurt oder Quark
  • Haferflocken oder Müsli
  • warme Getränke oder Milch
  • Leinsamen-Brot
  • Salaten

Wichtig ist jedoch, ausreichend zu trinken. Ohne genügend Flüssigkeit kann der Effekt ins Gegenteil umschlagen und die Verdauung eher belasten.

Schon nach einem Monat spürbar

Die Studie zeigt: Viele Teilnehmende berichteten bereits nach vier Wochen über eine deutliche Verbesserung der Beschwerden – ohne bekannte Nebenwirkungen.

Damit könnte Leinsamen eine einfache, natürliche Unterstützung für Menschen mit Verdauungsproblemen sein.

Kleines Lebensmittel, grosse Wirkung

Leinsamen sind kein Wundermittel – aber ein erstaunlich wirksamer Helfer für die Darmgesundheit. Regelmässig und richtig angewendet, können sie die Verdauung spürbar verbessern und das Wohlbefinden steigern.

Dieser Artikel erschien erstmals auf Onet Kobieta, die Frauen- und Lifestyle-Rubrik des polnischen Nachrichtenportals Onet, welches zu Ringier Medien gehört.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen