Gesund und lecker essen
Die Food-Trends für 2026: Fermentiert, Functional, Flexitarisch?

Neues Jahr, neue Ernährungstrends – aber was taugt wirklich? Wir zeigen dir die wichtigsten Trends 2026, die dir wirklich guttun: von pflanzlichen Proteinen über fermentierte Klassiker bis zu cleveren Convenience-Produkten.
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Was sind die Food-Trends 2026? Wir zeigen, was wirklich taugt.
Foto: Pexels

Darum gehts

  • 2026 stehen Ernährungstrends wie pflanzliche Proteine und fermentierte Klassiker im Fokus
  • Functional Food mit Probiotika und adaptogenen Kräutern steigert Wohlbefinden und Energie
  • Flexitarismus reduziert Fleischkonsum, fördert Gesundheit und senkt CO₂-Fussabdruck
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Das neue Jahr ist da, und mit ihm jede Menge Ernährungstrends. Aber welche davon sind wirklich sinnvoll, was nur ein kurzlebiger Hype? Wir haben die spannendsten Trends 2026 unter die Lupe genommen und zeigen dir, welche Ideen deinem Alltag wirklich guttun, ohne dass du auf Genuss verzichten musst.

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Pflanzliche Ernährung bleibt im Trend

Vegane Gerichte sind und bleiben angesagt: So bleiben «Bowls» auch 2026 ein (Food-)Trend.
Foto: Unsplash

Vegane und pflanzenbasierte Ernährung ist 2026 weiterhin angesagt, das nicht nur aus Trendgründen. Erbsen-, Lupinen- oder Algenproteine liefern Eiweiss ohne tierische Produkte, während moderne Fleischersatzprodukte immer gesünder, raffinierter und nachhaltiger werden. Flexibel kombiniert, bringen sie Abwechslung auf deinen Teller, schmecken lecker und schonen gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel. Wenn du bewusst auf Fleisch verzichtest, tust du also nicht nur dir selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes und reduzierst gleichzeitig das Tierleid.


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Functional Food: Essen, das mehr kann

Functional Food sind Lebensmittel, die über die reine Nährstoffversorgung hinaus gesundheitliche Vorteile bringen sollen. Dazu zählen Probiotika für die Darmflora, Prebiotika, die die guten Bakterien füttern, oder Kräuter und Pilze wie Ashwagandha oder Reishi, die Stress reduzieren und Energie steigern können. 

Ashwagandha ist eine Heilpflanze aus der ayurvedischen Medizin und wird vor allem in Indien seit Jahrhunderten genutzt. Weltweit gewinnt sie an Beliebtheit, weil sie als sogenanntes Adaptogen gilt. Studien zeigen, dass Ashwagandha das Immunsystem stärken, den Stress reduzieren sowie Energie steigern und das Denkvermögen verbessern kann. 

Reishi ist ein Heilpilz aus Asien, der dort seit Tausenden von Jahren geschätzt wird. In Japan ist er als «göttlicher Pilz» bekannt und gilt als Symbol für Glück und langes Leben. Wegen seiner harten Konsistenz wird Reishi heute meist als Extrakt oder Pulver verwendet. 

Reishi-Pilze können Stress reduzieren und die Energie steigern.
Foto: pixabay

Ob im Smoothie, Müsli oder in Fertigprodukten – clever eingesetzt bringen dir diese Lebensmittel einen spürbaren Boost für Wohlbefinden und Energie.

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Flexitarier statt strikter Diäten

Der Flexitarier-Trend steht für bewusste, aber flexible Ernährung. Das bedeutet: überwiegend pflanzlich essen, Fleisch oder Fisch nur gelegentlich geniessen. Im Vordergrund stehen regionale, saisonale und hochwertige Zutaten, verarbeitet wird möglichst wenig.

Der Vorteil: Du sparst Geld, tust deiner Gesundheit etwas Gutes und schonst die Umwelt, ohne auf Genuss zu verzichten. Es geht nicht um strikte Regeln, sondern um bewusste Entscheidungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

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Fermentierte Klassiker erleben ein Revival

Fermentieren ist spannend und bringt neue Geschmäcker in unsere Küchen.
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Sauerkraut, Kimchi, Kombucha oder Kefir feiern ihr Comeback. Die fermentierten Lebensmittel liefern wertvolle probiotische Kulturen, die deine Darmflora stärken und damit Verdauung, Immunsystem und sogar das Wohlbefinden positiv beeinflussen können. Studien zeigen, dass ein gesunder Darm eng mit besserer Abwehrkraft und weniger Entzündungen zusammenhängt. Gleichzeitig bringen Fermente intensive, oft leicht säuerliche Aromen auf den Teller. Die alte Technik der Fermentation beweist, dass traditionelle Methoden häufig gesünder und nachhaltiger sind als mancher trendige Superfood-Import.

Wer Lust hat, kann viele Fermente einfach selbst herstellen. Dafür brauchst du nur ein Glas, Salz und Geduld. Selbst gemachte Fermente schmecken nicht nur frisch und intensiv, sondern du weisst auch genau, was drin ist.

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Clever Convenience nutzen

Fertiggerichte müssen 2026 nicht mehr Junk-Food sein. Meal-Kits, Ready-to-Cook-Gerichte, Salate, Suppen oder Bowls sparen Zeit, liefern gute Nährwerte und schmecken lecker.

Keine Scheu vor Fertig-Produkten: Denn diese werden immer gesunder und schmackhafter.
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In der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten: Frische Meal-Kits mit Gemüse, Fisch oder Geflügel und dazugehöriger Kochanleitung, vorgekochte Vollkorngerichte oder proteinreiche Low‑Carb-Mahlzeiten lassen sich einfach zubereiten. Auch fertige Salate, Suppen, Pastagerichte oder Bowls für unterwegs sind praktische, gesunde Alternativen. Zu Hause kannst du portionsweise vorkochen und die Mahlzeiten einfrieren. So hast du schnell ein ausgewogenes Essen zur Hand, ohne Abstriche bei Geschmack oder Nährstoffen. 

Im 2026 gilt grundsätzlich: Geniessen statt verzichten

2026 geht es zusammengefasst nicht um Verbote oder strikte Diäten, sondern um bewusste Entscheidungen, Qualität und Genuss. Pflanzliche Proteine, Functional Food, Flexitarismus, fermentierte Klassiker und clevere Convenience-Produkte helfen dir im Alltag, gesund, glücklich und satt zu bleiben. Essen kann einfach, lecker und sinnvoll zugleich sein, das ganz ohne Verzicht.

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