Dem Blutzucker zuliebe
Diese Zutat solltest du niemals mit Haferflocken essen

Haferflocken sind etwas vom Gesündesten in unserem Vorratsschrank. Alleine sind sie aber trocken und geschmacklos, erst in Gesellschaft blühen sie auf. Auf eine Zutat solltest du aber verzichten.
Publiziert: 07.05.2024 um 11:15 Uhr
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Aktualisiert: 07.05.2024 um 12:07 Uhr
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Was sollte man unter seine Haferflocken mischen – und was nicht?

Wir wissen, was passiert, wenn wir jeden Tag Haferflocken essen: Sie helfen uns, abzunehmen, sie machen länger satt, wirken sich positiv auf Blutdruck und Blutzucker aus und senken den Cholesterinspiegel. Und wir wissen, mit welcher Zutat wir die Haferflocken auf ein neues Level heben, nämlich mit etwas Tee, den man den Flocken untermischt.

So gesund sind Haferflocken

Haferflocken, neuerdings auch Oats genannt, gelten als sehr gesund und sollen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Vor allem als Frühstück ist das Superfood beliebt.

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Haferflocken, neuerdings auch Oats genannt, gelten als sehr gesund und sollen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Vor allem als Frühstück ist das Superfood beliebt.

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Alles einfache Tipps für ein gesünderes Leben. Die Haferflocke hat es in sich, sie gibt uns sehr vieles zurück: Eine Flocke enthält 70 Prozent Kohlenhydrate, 15 Prozent Eiweiss, ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin B1, B9 und K sowie Magnesium, Eisen und Zink. Zudem hat die kleine Flocke richtig viele Ballaststoffe, deren Beta-Glucan sogar den Cholesterinspiegel senken kann.

Klassiker erlebt Revival: Darum sind Haferflocken das perfekte Frühstück(01:51)

Sie kann also vieles, nur eines nicht: allein sein. Die Haferflocke lebt von der Gesellschaft. Ohne Topping ist sie ein lebloser Haufen, der umflossen werden will. Deshalb verarbeiten wir sie zu Porridge, Birchermüesli oder verfeinern sie mit Früchten.

Haferflocken im Birchermüesli, zusammen mit frisch geschnittenen Früchten oder Beeren, sind ein ideales Frühstück.

Trockenfrüchte: Kleine Mengen mit vielen Kalorien

Nur: Wenn wir von ihren Vorzügen zehren wollen, dürfen wir sie mit einer Zutat nicht kombinieren, nämlich mit Trockenfrüchten. Auch wenn das sehr praktisch wäre, da sie nur aus einer Tüte über die Flocken geben können. Morgens stattdessen noch Äpfel, Birnen oder Bananen zu schneiden, kann dagegen nervig sein und Zeit kosten. Also Trockenfrüchte. Frucht ist ja schliesslich Frucht, oder?

Getrocknete Früchte enthalten im Vergleich zu frischen Beeren, Trauben oder Pflaumen sehr viel mehr Kalorien und Zucker pro Menge. Das liegt daran, dass diesen bei der Verarbeitung die gesamte Flüssigkeit entzogen wird. Bei gleichbleibender Kalorienanzahl schrumpft das Gewicht. Wer also viele Trockenfrüchte zu seinen Haferflocken geniesst, nimmt dementsprechend auch viel Zucker zu sich.

Getrocknete Früchte (wie hier getrocknete Aprikosen) schmecken süss und lecker. Sind aber wahre Zucker- und Kalorienbomben.

Die Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt an und der Heisshunger stellt sich ein. Wer trotzdem Lust auf ein klein wenig romantische Süsse hat, bestreut das Ganze noch mit echtem Kakaopulver oder etwas Zimt – oder eben mit Tee. Diese Zutaten sind dazu sehr kalorienarm. So kann unser besonderes Verhältnis zu der trockenen Flocke weiterhin so unbeschwert bleiben.

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