Neurologe warnt
Diese 7 Alltagsgewohnheiten können dem Gehirn schaden

Zu wenig Schlaf, stundenlanges Sitzen und Dauer-Scrollen: Ein Neurochirurg warnt vor Gewohnheiten, die wir oft unterschätzen. Sie können das Gedächtnis, die Konzentration und langfristig die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
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Wer an Gesundheit denkt, übersieht oft, dass wir mit Alltagsgewohnheiten unserem Gehirn schaden können.
Foto: Getty Images/Science Photo Library RF

Darum gehts

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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Wir joggen fürs Herz und achten auf die Figur. Doch an eines unserer wichtigsten Organe denken wir selten: das Gehirn. Falsche Gewohnheiten rächen sich oft erst nach Jahren. Der US-Neurochirurg Dr. Randy D’Amico nennt sieben Faktoren, die unserem Denkorgan zusetzen – und zeigt, wie wir gegensteuern.

1.

Stundenlanges Sitzen ohne Bewegung

Ob im Büro, im Auto oder auf dem Sofa: Wer nur sitzt, schadet dem Körper. Bewegungsmangel bremst den Kreislauf aus – und drosselt die Durchblutung im Kopf. Niemand muss gleich zum Spitzensportler werden. Regelmässige Spaziergänge, Treppensteigen und kurze Bewegungspausen im Alltag reichen bereits aus.

2.

Zu wenig Schlaf

Eine kurze Nacht spüren wir sofort: Wir sind müde, unkonzentriert und vergesslich. Dauerhafter Schlafmangel wiegt schwerer. Im Schlaf verarbeitet das Gehirn Informationen und festigt Erinnerungen. Wer zu wenig schläft, blockiert diese lebenswichtigen Prozesse.

3.

Zu viel Fertigessen

Stark verarbeitete Lebensmittel sind bequem und überall verfügbar. Wer sich jedoch vor allem von Fertiggerichten ernährt, schadet seiner Gesundheit. Mangelhafte Ernährung treibt Entzündungen im Körper an und schwächt auf Dauer die Gefässe, die das Gehirn versorgen.

4.

Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker ignorieren

Diese Gefahr bleibt oft jahrelang unbemerkt. Zu hoher Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes schädigen schleichend die Blutgefässe. Dadurch gelangen immer weniger Sauerstoff und lebenswichtige Nährstoffe ins Gehirn. Regelmässige Check-ups beim Arzt schaffen Klarheit.

5.

Ständige Ablenkung durch das Smartphone

Eine Chat-Nachricht hier, ein Alarm dort – schon ist der Fokus weg. Soziale Medien und die pausenlose Informationsflut machen es schwer, sich auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren. Der Rat des Spezialisten: Bildschirmpausen einplanen, das Handy beim Essen weglegen, Mitteilungen stummschalten und abends wieder ein Buch lesen.

6.

Zu wenig echte Kontakte

Persönliche Gespräche fordern das Denkorgan: Wir hören zu, deuten Mimik und Gefühle und rufen Erinnerungen ab. Einsamkeit ist Gift fürs Gehirn. Studien zeigen: Wer sozial isoliert lebt, trägt ein deutlich höheres Risiko für Gedächtnisabbau und Demenz.

7.

Alkohol und Zigaretten als Stressventil

Der Glimmstängel nach Feierabend oder das Glas Wein gegen die Hektik: Was kurzfristig entspannt, wird schnell zur Falle. Nikotin verengt die Gefässe dauerhaft. Zu viel Alkohol schädigt Nervenzellen und greift das Gedächtnis direkt an. Gesündere Alternativen zum Runterkommen: Sport, frische Luft oder ein heisses Bad.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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