Einfach, billig, wirksam
Haferschleimsuppe rettet Magen, Kater und Erkältung

Wurde einem als Kind übel, kochten einem die Eltern stets ein schleimiges Süppchen aus Haferflocken. Das Rezept zu kennen, lohnt sich. Denn Haferschleimsuppe hilft quasi gegen alles, sei es die Magenverstimmung oder der Kater nach dem Ausgang:
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Haferschleimsuppe schmeckt besser, als sie aussieht.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Haferschleimsuppe hilft bei Magenproblemen, Durchfall und Erkältung, stärkt Magenschleimhaut
  • Haferflocken liefern Ballaststoffe, Eiweiss, Zink, Eisen und B-Vitamine
  • Grundrezept: 60 g Haferflocken, 3 dl Wasser, 1 Prise Salz
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Schweizer Illustrierte

Was zaubert Übelkeit weg? Hilft gegen Durchfall? Macht Kater erträglich? Lässt einen bei einer Erkältung Energie tanken? Ein heller Schleim, den (Gross)Eltern fleissig anrühren, wenns mal unangenehm wird. Haferschleimsuppe ist die blitzschnell gebastelte Universalwaffe aus dem Küchenschrank. Bei Magenproblemen oder als Schonkost bei Durchfall wird sie uns vor allem deshalb ans leidende Herz gelegt, weil Haferflocken Klebereiweisse enthalten. Die sorgen einerseits dafür, dass Haferbrei beim Erwärmen schleimig wird – genau diese Konsistenz aber ist es auch, die die Magenschleimhaut geschmeidig hält und so Beschwerden lindert. Hot Tipp: Das Süppchen als erste warme Mahlzeit nach einem Infekt schlürfen. Der Körper wirds einem danken.

Wie gesund Haferflocken im Allgemeinen sind, ist hinreichend bekannt. Aber nun noch mal zum Mitschreiben: Sie enthalten wertvolle Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiss, Zink, Eisen und B-Vitamine. Als Porridge stehen sie bereits auf jedem anständigen Frühstückstisch, als Suppe aber muss die Haferflocke mit Vorurteilen kämpfen. Liegt es wohl am Namen? Wir versprechen hoch und heilig: Die Haferschleimsuppe ist nicht nur wohltuend und sättigend, sondern auch lecker. 

Hier gehts zum Rezept für Haferschleimsuppe

Für eine Portion des magenschonenden Basisrezepts 60 Gramm Haferflocken, 3 Deziliter Wasser und 1 Prise Salz in einen kleinen Topf geben und das Ganze unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen. Dann den Haferschleim auf mittlerer Hitze so lange köcheln, bis er die gewünschte Konsistenz hat – je länger er brodelt, desto fester und breiiger wird er. 25 Minuten sind ein guter Richtwert. Leckerer wirds, wenn man das Wasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mutige braten Zwiebeln in Butter an, rösten dann die Haferflocken darin an und giessen sie mit Gemüsebrühe auf. Dann wieder köcheln, köcheln und köcheln, bis der cremige Schleim entsteht. Mit Salz und Muskat würzen. Wer mag, gibt noch angebratenes Gemüse (Zucchini, Tomate, Aubergine, Karotten, Pilze, Stangensellerie, Fenchel) als Topping hinzu.

Alter Trick, heute noch wirksam

So unspektakulär Haferschleim auf den ersten Blick auch wirken mag – er ist ein echtes Allround-Talent aus Omas Küche. Schnell gemacht, gut verträglich und überraschend wohltuend bringt er den Körper wieder in Balance, wenn sonst nichts mehr geht. Vielleicht schmeckt er nicht nach Luxus, aber genau das ist sein Geheimnis: Manchmal braucht es eben die einfachsten Dinge, um sich schnell wieder besser zu fühlen.

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