Versteckte Gefahren
Gartenschlauch und Planschbecken: So gehts zum kindersicheren Sommergarten

Steigen die Temperaturen, wird der Garten zum zweiten Wohnzimmer. Spass und Abkühlung bieten dann das Planschbecken oder der Gartenschlauch. Doch ganz ungefährlich ist das nasse Vergnügen nicht:
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Ein Gartenschlauch liefert rasch Abkühlung. Es gilt aber, einige Sicherheitsregeln zu beachten.
Foto: Getty Images
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Schweizer Illustrierte

Es gibt kaum etwas, das Kindern im Sommer mehr Spass macht als Planschen. Dazu braucht es auch keinen Pool – die Kleinen sind da relativ anspruchslos. Ein Planschbecken oder der Gartenschlauch reichen, um eine kleine Wasser-Party zu starten. Da das Planschbecken nicht sehr tief ist und beim Spielen mit einem Gartenschlauch noch kein Kind ertrunken ist, wiegen sich dabei viele Eltern in Sicherheit. Damit diese gewährleistet ist, sollten aber einige Regeln eingehalten werden. 

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Planschbecken

Im Planschbecken können sich bereits ganz kleine Kinder abkühlen. Ausserdem ist es rasch aufgestellt und benötigt wenig Platz. Zudem können sich darin bereits kleine Kinder abkühlen. Dass diese dabei beaufsichtigt werden müssen, sollte selbstverständlich sein. Für sie kann bereits eine Wassertiefe von zehn Zentimetern lebensgefährlich sein. Ihr Körperschwerpunkt liegt nämlich weiter oben als jener von Erwachsenen. Fallen sie hin, zieht sie der schwere Kopf automatisch nach vorne und unten. 

Können die Kinder noch nicht laufen, sollten sie generell nicht allein ins Planschbecken gelassen werden, sondern sich nur auf dem Schoss einer erwachsenen Person abkühlen. Zudem sind Schwimmflügeli oder -Westen auch im Planschbecken Pflicht. 

Weiter sollte das Planschbecken auf einer ebenen Fläche und unbedingt im Schatten aufgestellt werden, um Sonnenstiche und Hitzschläge zu vermeiden. 

Aus Hygienegründen muss das Wasser regelmässig gewechselt werden – je mehr Kinder im Becken baden und je jünger sie sind, desto häufiger. Im warmen Wasser können sich Keime, die beispielsweise Durchfall auslösen, schnell vermehren. Chlor gehört nicht ins Planschbecken. Da die Wassermenge gering ist, könnte zu schnell überdosiert werden.

Gartenschlauch

Ein Gartenschlauch gilt gemeinhin als sicherer Wasserspender – und dennoch kann er zur Gefahr werden. Vor allem dann, wenn er zu lange in der Sonne liegt: Das darin gespeicherte Wasser heizt extrem schnell auf. Insbesondere, wenn der Schlauch von dunkler Farbe ist. Bereits nach 30 Minuten in der Sonne kann das Wasser 50 Grad heiss sein. Nach zwei Stunden sogar 70 Grad. Wird dann dieses Wasser herumgespritzt, kann es leicht zu Verbrühungen kommen – besonders auf der empfindlichen Kinderhaut. 

Der Gartenschlauch sollte deshalb stets im Schatten gelagert werden, wenn er nicht benutzt wird. Bevor Kinder mit ihm spielen, sollte zudem eine erwachsene Person prüfen, wie warm das Wasser im Schlauch ist. 

Ausserdem ist der Gartenschlauch eine klassische Stolperfalle. Es ist deshalb ratsam, ihn nach dem Gebrauch sofort so zu verräumen, dass er für spielende Kinder keine Gefahr darstellt. 

So einfach kann Gärtnern sein

Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.

Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»

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