Big Apple, Big Looks
Die ikonischsten Momente der New York Fashion Week 2026

Der letzte Vorhang ist gefallen, die letzten Blitzlichter sind verglüht: Die New York Fashion Week ist zu Ende. Die Woche war ein Generationswechsel, ein Comeback-Festival und eine Front-Row-Reunion in einem.
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Die Thom-Browne-Show verwandelt den Runway der New York Fashion Week in ein surreales Märchen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Henry Zankov übernimmt DVF, zeigt innovative Designs auf der New York Fashion Week
  • CFDA verbietet Pelz auf Laufstegen, Ausnahme für indigene Subsistenzjagd
  • Prominente wie Viola Davis und Jennie glänzen in Designer-Outfits in der Front Row
Valeska Jansen
Style

Eröffnet hat Diane von Furstenberg – aber nicht mehr allein. Am Steuer sitzt ab sofort Henry Zankov, der New Yorker Designer, der bislang unter seinem eigenen Namen für kühle, cerebrale Silhouetten bekannt war. Für sein DVF-Debüt liess er auf der High Line gaze Maxikleider, zerknitterte Chiffon-Lagen und den legendären Wickelkleid-Klassiker in neuen Archiv-Prints über den Laufsteg schweben. Sein eigenes Fazit dazu:

«DVF ist sexy und verführerisch, Zankov ist eher cerebral»

– zwei Handschriften, die er bewusst getrennt hält, während er das Erbe der Marke für eine neue Generation öffnet.

Pelz auf dem Laufsteg endlich offiziell verboten

Das andere Ende der Woche gehörte, wie immer, Thom Browne. Sein Finale liess sich am ehesten als Performance-Kunst beschreiben: dekonstruierte Schneiderkunst, die die eigenen Regeln so lange bricht, bis daraus wieder etwas Neues entsteht. Dazwischen lag eine Woche voller Comebacks – Tommy Hilfiger, Monse und threeASFOUR kehrten alle offiziell auf den Kalender zurück – und einer Branchen-Zäsur: Die CFDA hat ab dieser Saison Pelz auf dem offiziellen Laufsteg verboten, mit einer schmalen Ausnahme für indigene Subsistenzjagd. Mode mit Gewissen, ohne den Glamour zu verlieren – zumindest war das der Anspruch.

Show neben dem Laufsteg

Wer glaubt, die eigentliche Show finde nur auf dem Catwalk statt, hat die erste Reihe unterschätzt. Bei Ralph Lauren sassen Viola Davis, Cynthia Erivo, Elizabeth Debicki, Anne Hathaway, Lana Del Rey und Ariana DeBose Seite an Seite – geballte Hollywood-Power in Cable-Knit, gothic-militärischen Blazern und karamellfarbenen Anzügen. Calvin Klein zog mit Dakota Johnson, Lily Collins, Jodie Turner-Smith, Teyana Taylor, Emily Ratajkowski, Katie Holmes und BLACKPINKs Jennie eine ähnlich schlagkräftige Riege an, alle in ledrig-transparenten Silhouetten, die man sich sofort abschauen möchte.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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Farbe statt Understatement

Bei Khaite wurde es endgültig zur Reunion-Party: Pamela Anderson, Alexa Chung, Aubrey Plaza, Post Malone, Naomi Watts, Sarah Pidgeon und Olivia Munn teilten sich die Bank, während Tommy Hilfiger mit Kate Moss in Denim und Camila Cabello im weissen Twin-Set die Neunziger zurückholte, ganz ohne Nostalgie-Kitsch. Coach setzte mit Elle Fanning im Leo-Print-Mantel und Storm Reid im Gingham-Kleid auf Farbe statt Understatement, und bei Marc Jacobs sorgten Sofia Coppola, Julia Fox und Sängerin Monica für die unberechenbarste Sitzordnung der Woche.

COS, Magda Butrym, Carolina Herrera und KidSuper

Auch abseits der grossen Namen gab es Überraschungen: Lupita Nyong'o wählte für COS bewusst das ruhigere Understatement des Londoner Labels, Demi Moore erschien bei Magda Butrym ganz in Weiss, und bei Carolina Herrera sassen Martha Stewart, Lauryn Hill, Kelsea Ballerini und Nina Dobrev gemeinsam in der ersten Reihe – bevor Lauryn Hill Minuten später bei KidSuper selbst auf die Bühne stieg und performte. Sogar die Politik mischte mit: New Yorks First Lady Rama Duwaji liess sich die Diotima-Show nicht entgehen.

Streetstyle in der Front Row

New York hat diese Saison bewiesen, dass Generationswechsel und Nostalgie kein Widerspruch sein müssen: Ein neuer Name an der Spitze einer Ikone, alte Bekannte zurück auf dem Kalender, und eine Front Row, die selbst zur Streetstyle-Bibel wird. Merkt euch die Namen Henry Zankov und Diotima – die werden euch dieses Jahr noch öfter begegnen.

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