Darum gehts
- Lederjacken brauchen Pflege für Langlebigkeit und anhaltenden coolen Look
- Waschen bei 30 Grad mit Lederkonzentrat; Trockner ist tabu
- Imprägnieren und Kleidersack verhindern Schäden; Knitterfalten durch Hängen vermeiden
Kaum ein Kleidungsstück ist so ein treuer Begleiter wie eines aus Leder. Denn egal, wie verspielt das restliche Outfit ausfällt, eine Lederjacke verleiht ihm sofort diesen unverwechselbaren, coolen Look. Doch um die Langlebigkeit der robusten Lieblingsstücke zu sichern, brauchen sie ab und zu etwas Pflege. Ein verschütteter Drink nach einer durchzechten Nacht ist rasch mit einem feuchten Tuch abgewischt. Doch was hilft, wenn sich Rauch- oder Schweissgeruch im Material festgesetzt haben?
Richtig waschen
Tatsächlich dürfen Lederjacken, -hosen und -hemden in die Waschmaschine – allerdings mit Vorsicht: Statt zu einem herkömmlichen ist ein rückfettendes Lederkonzentrat gefragt, das das Material geschmeidig hält und Gerüche neutralisiert. Alternativ gänzlich auf Waschmittel verzichten. Die passenden Einstellungen: maximal bei 30 Grad im Kurzprogramm mit der niedrigsten Schleuderstufe waschen. Reissverschlüsse und Knöpfe vorher stets schliessen.
Schonend trocknen
Der Wäschetrockner ist absolut tabu. Lederstücke trocknen am besten bei Raumtemperatur oder an der frischen Luft im Schatten. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da das Leder sonst spröde wird und Risse bekommt.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
Vorbeugen und Pflegen
Um dem Material häufiges Waschen zu ersparen, zahlt sich Prävention aus. Regelmässiges Imprägnieren schützt vor Feuchtigkeit, während ein spezieller Leder-Conditioner das Material geschmeidig hält.
Richtig aufbewahren
Wandern die schweren Stücke über den Sommer in den Schrank, sollten sie niemals gefaltet werden, da sonst Knitterfalten entstehen. Am besten hängen wir sie auf einen gepolsterten Kleiderbügel, geschützt durch einen Kleidersack vor Staub und Motten, bis zur nächsten Saison.