Im April positiv getestet
Doping-Fall in Spanien: Bilbao-Profi für zehn Monate gesperrt

Im April fiel eine Doping-Probe von Yeray Alvarez positiv aus. Nun ist das Strafmass bekannt: Der Innenverteidiger von Athletic Bilbao muss für zehn Monate aussetzen.
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Fussballer Yeray Alvarez (30) wird wegen eines positiven Doping-Tests für zehn Monate gesperrt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Athletic-Bilbao-Profi Yeray Alvarez wird monatelang gesperrt
  • Dem 30-Jährigen wird ein Doping-Vergehen zum Verhängnis
  • Obwohl die Uefa fehlende Absicht anerkennt, wird Sperre ausgesprochen
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Zehn Monate lang muss Athletic Bilbao auf seinen Innenverteidiger Yeray Alvarez (30) verzichten. So lautet das endgültige Verdikt des zuständigen Disziplinargremiums der Uefa im Doping-Fall des spanischen Fussballers.

Alvarez war im vergangenen Mai im Rahmen des Europa-League-Halbfinals gegen Manchester United positiv auf die Substanz Canrenon getestet worden. Diese kann zur Verschleierung von Dopingmitteln verwendet werden und ist im Leistungssport deshalb verboten.

Einfach gestaltet sich der Fall jedoch nicht: Alvarez gibt an, die Substanz nicht absichtlich eingenommen zu haben. Stattdessen sei sie in einem Medikament seiner Partnerin gegen Haarausfall enthalten gewesen, welches der Verteidiger aufgrund seiner 2016 diagnostizierten Hodenkrebs-Erkrankung genutzt habe.

Fehlende Absicht von Uefa anerkannt

Die Uefa, welche für die Behandlung des Doping-Falls verantwortlich ist, schenkt dieser Erklärung Glauben und geht tatsächlich nicht von einer Absicht des Bilbao-Profis aus. Allerdings liege die Verantwortung zur Prüfung von möglicherweise verbotenen Mitteln immer beim Sportler selbst, weshalb der europäische Fussballverband trotzdem eine Sperre verhängt.

Diese fällt mit zehn Monaten aber relativ kurz aus, zudem läuft sie rückwirkend ab dem 2. Juni 2025. Damit ist Alvarez ab dem 2. April 2026 wieder spielberechtigt. Im Training mittun darf er bereits zwei Monate vor Ablauf der Sperre.

Alvarez akzeptiert dieses Strafmass wie schon die bis anhin gültige provisorische Sperre, wie sein Verein in einer Mitteilung schreibt. Schmerzen dürfte sie ihn trotzdem: In der vergangenen Saison war der Verteidiger, welcher schon seine ganze Profi-Karriere in Bilbao unter Vertrag steht, als Stammkraft gesetzt und hatte damit massgeblichen Anteil an der Champions-League-Qualifikation der Basken. In diesem Herbst wäre er deshalb vermutlich zu seinem Debüt in der Königsklasse gekommen.

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