Schweizer sind scharf auf Analsex – und daran könnte es liegen
1:02
Daran könnte es liegen:Schweizer sind scharf auf Analsex

Neue Statistik zeigt
Schweizer Männer werden gern hart rangenommen

Wer hätte das gedacht? Neue Zahlen enthüllen: Wenns um Pornografie geht, sind Schweizer alles andere als soft. Und offenbar die einzigen Europäer, die gern mal zwischen die Beine getreten werden.
Kommentieren
1/5
Schmerzen im Slip? Gut so!
Foto: mauritius images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Männer suchen auf Clips4Sale nach Bondage und Riesinnen
  • Ungewöhnlich: Platz drei ist «Ballbusting», ein extremer Schmerz-Fetisch
  • Rund 295’000 Schweizer Fetisch-Liebhaber jährlich auf der Plattform registriert
familienbloggerin_sandra_c_2.jpg
Sandra CasaliniRedaktorin

Vor einiger Zeit wunderten sich die beiden Gastgeberinnen des Blick-Beziehungspodcasts «intim&laut» darüber, dass Schweizer auf der Pornoplattform Pornhub seit Jahren fleissig nach «Analsex» suchen, während es dieser Begriff in den meisten anderen Ländern nicht mal in die Top 5 schafft.

Jetzt doppelt Clips4Sale, eine der weltweit grössten Adult-Content-Plattformen, nach und vermeldet: Auch dort fallen Schweizer Männer durch sehr besondere Vorlieben auf. Das Portal analysierte seinen Traffic in über 1100 Fetisch-Kategorien und kam zum Schluss: Schweizer Männer mögens richtig hart. 

Schmerzhafte Vorliebe

Die meisten der fast 295’000 helvetischen Fetisch-Liebhaber, die Clips4Sale jährlich registriert, suchen nach «Bondage», also Fesselspielen. So weit, so unspektakulär. Danach wirds spannend: Rang zwei der Suchbegriffe belegt «Giantess», zu Deutsch Riesinnen. Der dazugehörige Fetisch nennt sich Makrophilie und bezeichnet eine Fantasie, bei der sich Männer riesengrossen, teilweise auch überlebensgrossen Frauen unterwerfen (oder theoretisch auch umgekehrt, das ist aber viel seltener) – und die in Europa gerade trendet.

Nicht so der drittliebste Fetisch der Schweizer Männer. Dieser schafft es tatsächlich nur hierzulande in die Top 3: «Ballbusting» bezeichnet eine sexuelle Praktik, bei der es Männer erregend finden, wenn ihnen – pardon – in die Eier getreten oder geschlagen wird. 

Fantasien sind keine realen Wünsche

Den Trend zur neuen Härte im Schlafzimmer beobachtet auch «intim&laut»-Psychologin Ramona Zenger. «Dadurch, dass junge Menschen immer früher mit teilweise sehr harter Pornografie in Berührung kommen, verschieben sich die Vorstellungen dessen, was normal ist. Wer lieber etwas Besonderes möchte, sucht deshalb nach immer extremeren Praktiken.»

Allerdings müsse man sich auch bewusst sein, dass Fantasien oft nicht viel mit der Realität zu tun haben. Wer also gern dabei zusieht, wie sich ein Mann seine Geschlechtsteile malträtieren lässt, muss diesen Wunsch nicht unbedingt im realen Leben verspüren. Die Verbindung von Extremem und surrealen Vorstellungen gipfelt dann in Suchbegriffen wie «Giantess» und der Lust darauf, sich von einer Riesin dominieren zu lassen. 

Worauf die Schweizer sonst noch stehen? Die Fetisch-Rangliste von Clips4Sale geht folgendermassen weiter: «Luftballons», «Kitzeln», «weibliche Dominanz», «Fussfetisch», «Face Sitting», «Aufblasbare», «Cuckolding». 

Männer suchen Lesbensex, Frauen lieben Schwulenpornos
1:19
Ramona, bitte erkläre das:Männer suchen Lesbensex, Frauen Schwulenpornos
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Meistgelesen