Schweizer sind scharf auf Analsex – und daran könnte es liegen
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Daran könnte es liegen:Schweizer sind scharf auf Analsex

Leser schwärmen von Analsex
«Wenn man es richtig macht, ist das eine tolle Sache!»

Im Podcast «intim&laut» wird offen über Pornovorlieben gesprochen. Ein Thema sticht besonders heraus: Analsex. Eine Leserumfrage bestätigt diesen Eindruck – und zeigt, dass das Thema auch in der Community auf grosses Interesse stösst.
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Ramona Zenger und Sandra Casalini geben mit ihrem Podcast «intim&laut» Tabuthemen rund um Sexualität und Beziehungen eine Stimme.
Foto: Raphaël Dupain

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Podcast zeigt: Analsex bei Schweizer Männern besonders gefragt
  • Leserumfrage: 36 % bevorzugen Oral- und Analverkehr in Pornos
  • Experimentelle Inhalte wie Rollenspiele nur 8 % der Stimmen erhalten
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Auf Pornhub gehört «Anal» in der Schweiz seit Jahren zu den meistgesuchten Begriffen und liegt dort regelmässig an der Spitze der Suchanfragen. International schafft es der Begriff hingegen nicht in die Top 5 der häufigsten Suchtrends. Im Podcast «intim&laut» wird diese Entwicklung thematisiert: Sandra Casalini zeigt sich überrascht über die besonders hohe Nachfrage nach Analsex. Gemeinsam mit Paartherapeutin Ramona Zenger ordnet sie die Tendenzen ein.

Die Pornhub-Statistiken spiegeln sich auch in unserer Leserumfrage wider. Auf die Frage «Welche Arten von Pornoinhalten gefallen dir am meisten?» zeigt sich ein klares Bild: Am häufigsten gewählt wurden explizite Inhalte wie Oral- und/oder Analverkehr mit 36 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei folgen sexuelle Szenen mit Frauen (22 Prozent), gefolgt von intimen Darstellungen mit Nähe und Zärtlichkeit (15 Prozent).

Deutlich seltener genannt wurden experimentelle Inhalte wie Rollenspiele (8 Prozent), Sex mit Männern (7 Prozent) und Solo-Sex oder Masturbation (6 Prozent). Fetisch-, BDSM- oder Cosplay-Inhalte kommen zusammen ebenfalls auf 6 Prozent der Stimmen.

Leser packen aus

In der Kommentarspalte wird das Thema kontrovers diskutiert – zwischen Zustimmung, persönlichen Erfahrungen und klaren Grenzen. So schreibt Daniela Sutter etwa: «Anal ist ja nicht verboten. Wenn man es richtig macht, mit genug Gleitgel usw., ist das eine tolle Sache.» Auch Alberto Reyes stimmt zu und ergänzt: «Du hast recht: Ist eine tolle Sache. Beim Sex ist erlaubt, was beiden gefällt!»

Bruno Castro führt aus, warum Analsex für viele Menschen als reizvoll gilt: «Rein anatomisch ist es ein anderes Erlebnis. Für beide sind die Korridore doch anders ausgebaut und verfügen über ihre jeweils eigenen Charakteristiken. Richtig gemacht, mögen es auch einige Damen.» Im Zentrum steht für ihn der gegenseitige Konsens: «Am Ende zählt doch nur, seine Partnerin respektive seinen Partner zu lesen und nur an Orte zu reisen, die beiden gefallen. Geteilte Freude, doppelte Freude.»

Auch Andi Hunziker schreibt: «Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass wesentlich mehr Frauen aktiv Freude daran haben, als man vermutet. Es geht um Scham, Unsicherheit und bei schlechter Vorbereitung auch um Schmerz. Doch wenn man sich gemeinsam mit viel Zeit darauf einlässt, ist es für beide Seiten zum einen schmerzfrei und zum anderen einfach Genuss.»

Nicht für alle ein Thema

Neben zustimmenden Stimmen äussern sich andere Leserinnen und Leser deutlich ablehnend zum Thema. So witzelt Hans Meyer: «Danke Leute, mir reicht der ‹Analsex›, den ich einmal pro Jahr beim Urologen habe!»

Susan Köhli hält ebenfalls wenig davon und meint: «Gewisse Körperöffnungen sind bei mir Einbahnstrasse. Der Popo gehört dazu!» Auch Ruedi Zimmermann stellt klar: «Oral ja. Anal niemals!»

Daniel Burnier sagt abschliessend: «Wem es gefällt, soll es praktizieren. Wenn eine Frau das nicht will, hat der Mann das zu akzeptieren. Gegenseitiges Einverständnis ist das A und O beim Sex und in der Partnerschaft.»

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