«Lichtsteiner hat seine Zukunft beim FCB schon hinter sich»
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Fragil aufgebautes Konstrukt:«Lichtsteiner hat seine Zukunft beim FCB schon hinter sich»

Lichtsteiner in der Kritik
«Es wäre für ihn wohl besser, wenn er geht»

Beim FC Basel sorgt Stephan Lichtsteiner weiter für Diskussionen: Trotz erfolgreichem Saisonstart wächst die Kritik am Trainer. Auch die Blick-Community ist gespalten – viele Leser fordern seinen Abgang, während andere ihm weiterhin Zeit geben wollen.
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Beim FC Basel brennt der Baum.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stephan Lichtsteiner seit über 200 Tagen Trainer vom FC Basel
  • FCB weist Kritik zurück, Diskussion um Zukunft des Trainers bleibt hitzig
  • 45 Prozent der über 19'000 Befragten fordern seinen Rücktritt

Seit über 200 Tagen steht Stephan Lichtsteiner an der Seitenlinie des FC Basel. Trotz drei Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen wächst die Kritik am ehemaligen Nati-Captain. Vor allem sein Umgang mit der Mannschaft, seine Auftritte gegenüber den Medien und seine fehlende Erfahrung als Cheftrainer sorgen laut Berichten aus dem Klubumfeld für Unruhe.

Besonders brisant sind Vorwürfe, wonach Lichtsteiner die Kabine teilweise verloren haben soll. Mehrere Spieler sollen mit seiner Art der Führung unzufrieden sein, auch bei Neuzugängen soll es offenbar an persönlicher Wertschätzung fehlen. Gleichzeitig steht der Trainer wegen verschiedenen Aussagen öffentlich unter Druck. Die Frage nach Lichtsteiners Zukunft beim FCB beschäftigt damit auch die Fans.

So fällt das Community-Urteil aus

Eine Leserumfrage fällt insgesamt eher kritisch aus: 46 Prozent der über 19'000 Teilnehmenden sprechen sich für einen Abgang von Stephan Lichtsteiner aus. 32 Prozent sind hingegen der Meinung, dass man dem Trainer weiterhin Zeit geben sollte. Weitere 22 Prozent zeigen sich bei der Frage unentschieden.

Auch in der Kommentarspalte wird die Zukunft des Trainers kontrovers diskutiert. Einige Leserinnen und Leser stellen seine Eignung für den FCB infrage. «Menschlich und fachlich nicht zeitgemäss für einen Klub wie Basel. Diese Art der Kommunikation kommt nicht gut», meint Reto Stork.

Lukas Mühlethaler sieht vor allem die fehlende Rückendeckung als Problem: «Ein Trainer sollte sich zu 100 Prozent auf seinen Job konzentrieren können. Da er offenbar auch von den Spielern nicht die nötige Rückendeckung erhält, wäre es für ihn wohl besser, wenn er geht.»

Adrian Müller nimmt neben Lichtsteiner auch die Klubführung ins Visier: «Eigentlich ist es ein Witz, dass er bleiben durfte. Er hatte eine schlechtere Statistik als der vorherige Trainer, aber langsam müssen sie halt auch aufpassen und endlich Ruhe reinbringen.» Die Chefetage müsse man ansonsten «mal rausschmeissen», findet er. Sein Fazit: «Der FCB holt jedes Jahr grosse Namen in sein Kader, und trotzdem ist dies auf dem Platz kaum zu spüren.»

Rückhalt für den FCB-Coach

Doch es gibt auch zahlreiche Stimmen, die dem Trainer weiterhin das Vertrauen schenken. Joachim Bretschneider lobt seine bisherige Bilanz: «Ich finde ihn top. Hat seine Linie, nimmt keine Rücksicht auf Namen, 3 Spiele, 6 Punkte, Tendenz steigend. Go Lichti go!»

Roy Sutter sieht die Verantwortung nicht allein beim Trainer: «Lichtsteiner soll Trainer bleiben. Verantwortlich sind die ‹Einkäufer› des Teams! Jeder Trainer kann schliesslich ohne Finger auch keine Faust ballen. Wenn man kein bissiges Kader zur Verfügung hat, so ist die Verantwortung über Erfolg oder Misserfolg anderweitig zu suchen.»

User «Rafa» plädiert ebenfalls dafür, Lichtsteiner Zeit zu geben. «Grösse zeigt einer dann, wenn er einsichtig ist und sich wirklich in den Dienst der Mannschaft stellt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht – und hoffe auf weiterhin erfolgreiche Wochen für Lichtsteiner. Er hat die Chance in der neuen Saison nun wirklich verdient, und es könnte wirklich gut kommen.» Er ist überzeugt, dass der Trainer «es all seinen Kritikern so richtig zeigen kann».

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