Leser zur Sicherheitsstrategie
«Pfister muss den Scherbenhaufen seiner Vorgänger aufkehren»

Den Parteien ist Pfisters Plan zu schwammig. In allen politischen Ecken wird die Sicherheitsstrategie der Verteidigungsministers zerpflückt. In unserer Community herrscht jedoch deutlich mehr Uneinigkeit. Beneidet wird Pfister um seine Position nicht.
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Um auf die aktuelle Bedrohungslage zu reagieren, hat der Bundesrat im Dezember eine sicherheitspolitische Strategie beschlossen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Verteidigungsminister Martin Pfister steht wegen Sicherheitsstrategie seit Dezember 2025 in Kritik
  • Parlament bemängelt fehlende Ziele, Zeitplan und Strategien, Lesermeinungen gespalten
  • Kritiker werfen Pfister Konzeptlosigkeit vor, andere sehen Schuld bei Vorgängern und Parteien
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Alessandro KälinRedaktor Community

Martin Pfister (Mitte, 62) erntet Kritik von allen Seiten. Der Verteidigungsminister hat im Dezember die neue Sicherheitsstrategie des Bundesrats präsentiert. Diese soll Verwundbarkeiten reduzieren, die Abwehr verbessern und die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz erhöhen. Für die Mehrheit der Parteien sieht diese Strategie aber weder auf dem Papier noch in der Praxis gut aus

Aus allen Stossrichtungen heisst es im Parlament: Pfisters Strategie fehlt es an konkreten Zielen und einem Zeitplan. Für viele ist klar, der VBS-Chef muss nochmals über die Bücher. In unserer Community ist der Unmut gegenüber Pfister nicht ganz so eindeutig. Die Leserschaft ist zwiegespalten. 

«Martin Pfister ist in seinem Job fehl am Platz»

Herbe Worte gegen Pfister gibt es auch in unserer Kommentarspalte zuhauf. Heini Rieser kommentiert etwa: «Dass das mit Pfister als Chef der Armee nichts wird, war mir schon von Anfang an klar.» Heinz Both stimmt zu: «Martin Pfister ist in seinem Job fehl am Platz. Nur Forderungen und keine Lösungen.» Thomas Schatzmann hebt hervor: «Etwas Kriegsrhetorik genügt nicht, um so viel Geld zu fordern. Es braucht ein konkretes Ziel!»

Der gesamte Bundesrat kommt bei vielen Leserinnen und Lesern nicht gut weg. So beanstandet Michael Meier: «Da hocken alle zusammen und machen sich wichtig. Lösungen für das eigene Land sind keine vorhanden, und wenn das Geld nicht reicht, werden einfach die Steuern erhöht.» Michael Meienhofer fügt an: «Man tut nur so, als ob man etwas machen würde. Das beruhigt das Volk.»

Laut Christof Baertschi ist es ebenfalls ein weitläufiges Problem: «Über die Arbeit von Bundesrat Pfister kann man geteilter Meinung sein. Das Problem ist schlicht, dass unsere Politiker keinen gemeinsamen Weg mehr finden.»

«Wie soll der VBS-Chef alles ohne Geld in der Kasse regeln?»

Eine andere Lesergruppe hat Verständnis für Pfisters Situation. Hanspeter Buschor ist einer von ihnen: «Grundsätzlich ist Herr Pfister ein richtig armer ‹Siech›. Er soll jetzt die Unfähigkeiten und Millionenvergeudungen seiner Vorgänger ausbaden.» Gaby Widmer bläst ins selbe Horn: «Man muss Pfister zugutehalten, dass er nun den absoluten Scherbenhaufen seiner Vorgänger aufkehren muss.»

Hans-Rudolf Freund zieht die Parteien zur Verantwortung: «Die Parteien sollten still sein. Ihre Vertreter haben die Einsparungen an der Armee abgesegnet. Wie soll der VBS-Chef alles ohne Geld in der Kasse regeln?» Tim Walliser argumentiert ähnlich: «Eine andere Frage ist, was Pfister mit dieser Parteienlandschaft, die nichts taugt, Schlaues aufgleisen kann. Rein gar nichts, ist die Antwort!»

Peter Rösler ergänzt dazu: «Die Kritik der Parteien zeigt, was dieses Parlament vom Bevölkerungsschutz hält. Anstatt mitzuhelfen, die Armee wieder einigermassen aufzurüsten, kochen alle wieder ihr eigenes Süppchen.»

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