Leser zu Ruefer-Aus
«Ein weiterer fähiger Mann, der im Schwingsport fehlen wird»

Anstelle von Sascha Ruefer wurde der Kilchberger Schwinget im Fernsehen von Fabienne Gyr begleitet. Laut dem SRF lag der Austausch den verfügbaren Ressourcen zugrunde. Ein Insider behauptet, es handle sich um einen Quotenentscheid. Unsere Community diskutiert den Fall.
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Fussball-Spezialist Sascha Ruefer hat sich seit dem Eidgenössischen in Burgdorf 2013 auch als Schwing-Moderator einen Namen gemacht.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fabienne Gyr moderierte überraschend den Kilchberger Schwinget statt Sascha Ruefer
  • SRF begründete den Wechsel mit Ruefers Fussballaufgaben, Insider vermuten anderes
  • Gyr erhielt geteiltes Feedback: Einige loben Kompetenz, andere vermissen Ruefers Kritik
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Alessandro KälinRedaktor Community

Am diesjährigen Kilchberger Schwinget hat eine Stimme spürbar gefehlt. Viele in der SRF-Zuschauerschaft rechneten für den Anlass mit Sascha Ruefer (54) als Moderator. Unerwartet wurde das Schwingfest aber von Fabienne Gyr (38) übernommen. Gyr, die aus dem «Sportpanorama» und dem «Samschtig-Jass» bekannt ist, kommentierte den ganzen Anlass eher unkritisch. Von Ruefer ist man vom letzten ESAF eher zugespitzte Diskussionen gewöhnt. 

Laut SRF-Mediensprecher Roger Muntwyler entschied sich das SRF aufgrund von Ruefers Aufgaben in der Fussballberichterstattung für den Moderatorenwechsel. Zudem sei Fabienne Gyr durch ihre Tätigkeit beim «Schwingklub – der Talk» und ihre enge Begleitung des Schwingsports bestens mit der Materie vertraut. Ein SRF-Insider sagt gegenüber Blick hingegen, der Sender «wollte auf dieser Position unbedingt eine Frau haben». Der Austausch spaltet unsere Community. 

«Ruefer ist halt einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt»

Vielen Leserinnen und Lesern gefiel Ruefers Abwesenheit am Schwingfest in Kilchberg ganz und gar nicht. Lina Schwarz ist eine der Kritikerinnen: «Absolut unverständlich! Ein weiterer fähiger Mann, der im Schwingsport fehlen wird.» Auch für Marcel Baumann ist klar: «Ruefer geht auch irgendwann. Aber einen würdigen Nachfolger mit seiner Klasse sehe ich im Moment beim SRF Sport noch nicht.» 

Ivan Mäder stimmt zu. Er ergänzt: «Ruefer ist halt einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Aber SRF macht lieber überall auf gut Freund und ist dafür stinklangweilig.» Auch Peter Fürst kommentiert: «Der kantige Ruefer wird durch die nette und sanfte Gyr ersetzt. Als TV-Zuschauer kann ich sowas nur bedingt nachvollziehen, denn einem weichgespülten Fernsehprogramm fehlt die Würze.» Chris Schefer ist überzeugt: «Frau Gyr ist sicher weniger kritisch und umgänglicher. Aber Kritik im Sport ist gut und auch notwendig.» 

Anna Meier ist aus anderen Gründen kritisch: «Finde ich nicht korrekt, wenn sie wirklich nur genommen wurde, weil sie eine Frau ist. Stellt euch vor, bei einer Frauensportart wird die Kommentatorin gefeuert und durch einen Mann ersetzt.» Auch Ralf Albisser ist kritisch: «Hauptsache, wieder eine Quote erfüllt. Aber ob die Qualität dann stimmt, spielt wohl nicht so eine Rolle.»

«Bei Gyr ist definitiv genug Kompetenz vorhanden!»

Andere stehen voll und ganz hinter Gyr als Schwingmoderatorin. Andy Schenk ist ein grosser Befürworter: «Das ist absolut die richtige Entscheidung. Fabienne macht das seit Jahren sehr gut und hat auch viel Schwingwissen angesammelt.» Maria Gabriel schliesst sich an: «Ich finde Fabienne Gyr super. Da ist definitiv genug Kompetenz vorhanden.»

Georg Blaser hebt hervor: «Vertraut sein reicht eben nicht bei richtigen Fans. Gyr ist in der Schwingwelt aktiv, und das merkt man.» Michael Siegenthaler lobt ebenso: «Fabienne versteht seit Jahren viel vom Schwingen und hat das auch vor SRF schon mehrfach in der Szene unter Beweis gestellt. Leistung zählt eben doch. Sie ist die richtige Besetzung.» 

Remo Rat schreibt: «Gyr kommt mir immer sehr volkstümlich vor. Ich finde, sie passt bei einem volkstümlichen Schwinganlass wie die Faust aufs Auge. Ruefer wird das überleben.» 

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