Leser zu Hänni Elternstress
«Ich finde sie cool, weil sie offen damit umgeht»

Christina Hänni spricht offen über die anstrengende Autonomiephase ihrer kleinen Tochter. Das sorgt bei der Community für eine rege Debatte. Während einige wenig Verständnis zeigen, feiern andere ihre Ehrlichkeit und teilen eigene Erfahrungen.
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Auf Instagram wendet sich Hänni erschöpft an ihre Fans.
Foto: Instagram@christina.haenni

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Christina Hänni teilt Überforderung mit zweijähriger Tochter und erntet Kritik
  • Einige Leser loben Hännis Ehrlichkeit, andere kritisieren ihre privilegierte Position
  • Elisa Magro, Mutter von vier Kindern, rät: Erwartungen senken, Druck vermeiden
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Eva KunzSenior Community Editorin

«Man kommt echt an sein Limit», sagt Christina Hänni (36) über den Alltag mit ihrer kleinen Tochter. Die Zweijährige steckt mitten in der Autonomiephase – einer Zeit, in der Kinder ihren eigenen Willen entdecken und zunehmend selbst bestimmen wollen. Auch Hänni erlebt sie als Belastungsprobe.

Auf Social Media spricht Christina Hänni offen über den derzeit herausfordernden Familienalltag mit ihrer kleinen Tochter. «Man kommt echt an sein Limit», sagt die Tänzerin. Ihre Tochter kämpft laut Hänni gegen den Mittagsschlaf, will dabei nur Mama und bringt sie damit an ihre Grenzen.

Dabei beschränkt sich das Ganze nicht nur auf zu Hause. Auch in der Öffentlichkeit werden die Hännis erkannt. Schaulustige hätten bereits Fotos und Videos von Luca Hänni (31) und der Tochter gemacht. Christina Hänni nimmt es mit Humor: «Also falls das irgendwann in den Medien kommt, dass Luca Hänni sein Kind nicht im Griff hat – ich habs auch nicht im Griff!»

«Jammern, wenn man zur Cervelatprominenz gehört»

Das Thema beschäftigt auch viele Leserinnen und Leser. Der Blick in die Kommentarspalte zeigt: Die Meinungen gehen weit auseinander.

Ein Teil der Community zeigt wenig Verständnis für Hännis Überforderung. Erwin Haas schreibt: «Jammern, wenn man zur Cervelatprominenz gehört. Es gibt viele Eltern in der Schweiz, die nicht jammern – auch wenn sie Drillinge bekommen.» Heinz Both meint: «Kinder in die Welt setzen, ist das eine, aber dann erziehen das andere.» Wieder andere halten mit Sätzen wie «Ja, das Leben ist kein Ponyhof» oder «Es gibt Aufgaben im Leben, da applaudiert niemand – willkommen in der Realität» dagegen.

Für Marcela Frauenberg ist es ebenfalls schwer nachvollziehbar, dass man sich mit einem zweijährigen Kind überfordert fühlt. Sie verweist auf alleinerziehende Mütter, die mehrere Kinder grossziehen und gleichzeitig arbeiten. «Natürlich darf Mutterschaft anstrengend sein, und man darf das auch sagen.» Aus einer privilegierten Situation heraus die eigene Überforderung ständig in den Mittelpunkt zu stellen, empfinde sie jedoch als wenig reflektiert.

«Wir sind schliesslich Supergirl und Superman»

Andere Stimmen verteidigen Hänni und finden gerade ihre Offenheit wichtig. Ein Community-Mitglied schreibt: «Schon krass, wie gegen Eltern – in diesem Fall die Familie Hänni – geschossen wird. Ich ziehe den Hut vor allen, die auch sagen können, wie unendlich anstrengend Kinder sein können. Klar halten wir durch – wir sind schliesslich Supergirl und Superman.»

Auch Milena Düring findet es wichtig, ehrlich über fordernde Phasen mit Kindern zu sprechen: «Warum ist es so schwierig, dazu zu stehen, dass es manchmal nervenaufreibend und unlustig ist mit den Kindern?» Daniel Jensen feiert Hännis Umgang damit ebenfalls: «Ich finde sie cool, weil sie offen damit umgeht und nicht behauptet, alles sei in Ordnung!»

«Alle blöden Erwartungen begraben»

Neben Verständnis und Zuspruch gibt es auch jene, die ihre eigenen Erfahrungen teilen und daraus Ratschläge für den Umgang mit solchen Phasen ableiten. Wolf Walther, selbst Vater von drei Kindern, erinnert derweil daran, dass Kinder Eltern einiges abverlangen können. «Schlaflose Nächte und gleichzeitig gut arbeiten ist nicht einfach», bestätigt Tobias Amherd. Sein Rat: «Teamarbeit und ruhig bleiben. Alles kommt gut.»

Elisa Magro geht mit ihrem Kommentar in eine ähnliche Richtung. Sie selbst habe vier Kinder und rät: «Sich selbst nicht stressen hilft schon viel. Und vor allem alle blöden Erwartungen begraben. Warum nicht einfach geniessen, ohne Druck.»

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