Leser kritisieren Luftabwehr
«Sind wir nicht mal fähig, eine Drohne vom Himmel zu holen?»

«Wir sind nicht abwehrbereit», heisst es vom Schweizer Luftwaffenchef Christian Oppliger im Gespräch mit Blick. Das solche Aussagen gerade von ihm kommen, empört viele unserer Leserinnen und Leser. Sie gehen mit dem Schweizer Militär ins Gericht.
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Christian Oppliger ist seit Oktober neuer Luftwaffenchef.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Luftwaffenchef warnt: Schweiz nicht gegen Angriffe aus Ausland geschützt
  • Leser kritisieren teure Jets, alte Radare und inkompetenten Armeekader
  • Andere zweifeln an echtem Risiko durch Angriffe
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Alessandro KälinRedaktor Community

Der Schweizer Luftwaffenchef, Christian Oppliger (52), malt ein düsteres Bild von der Schweizer Luftverteidigung. Die Schweiz ist nicht gegen Angreifer wie etwa den Iran gewappnet, teilt er in einem Interview mit Blick.

Baustellen wie verspätete Luftverteidigungssysteme, veraltete Radare und die teuren F-35 Jets befeuern die Kritik unserer Leserschaft am Schweizer Militär nur noch. Viele haben ihre Zweifel am aktuellen Armeekader. 

«Was macht das Militärkader den ganzen Tag?»

Einigen Leserinnen und Lesern reisst bei der Armee so langsam der Geduldsfaden. So schreibt Lotti Müller: «Stimmt, wir sind nicht abwehrbereit. Aber daran sind nicht nur fehlende Verteidigungsgeräte, sondern auch das völlig inkompetente Armeedepartement schuld.» Reto Reiser fragt sich: «Was macht das Militärkader eigentlich den ganzen Tag? Immer nur über den desolaten Zustand der Armee jammern ist langsam ein Armutszeugnis.»

Gregor Gautschi beanstandet: «Wir bezahlen gefühlt jährlich Milliarden für die Armee, und die ist nicht einsatzfähig. Warum die Armee nicht direkt abschaffen?» Theo Märki fügt an: «Man hätte in Friedenszeiten schauen müssen, was es braucht, um die Schweiz im Ernstfall zu verteidigen. Also nicht erst, wenn Krieg ausbricht.»

Zweifel an der Luftwaffe

Eine Gruppe an Kommentierenden sieht besonders in der Luftwaffe starken Aufholbedarf. Remo Ballisto kommentiert: «Nach all den Milliarden sind wir nicht mal mehr fähig eine Drohne vom Himmel zu holen? Da läuft etwas gewaltig falsch.» Laut Hans Morgenthaler ist der Fokus falsch gesetzt: «Ich verstehe immer noch nicht, wieso wir für unseren kleinen Luftraum all die Flieger brauchen. Abwehrraketen und Drohnen sind viel nützlicher.»

Ulrich Müller geht noch einen Schritt weiter: «Schlauer als sich gegen Luftangriffe von sonst woher zu wappnen, wären Schutzmassnahmen gegen Cyber-Angriffe und unsichere IT-Systeme. Mehr Verbündete in den umliegenden Ländern schaden auch nicht.»

«Hört auf mit dieser Angstmacherei!»

Eine weitere Lesergruppe betrachtet die Diskussionen um die Schweizer Verteidigung als überzogen und alarmistisch. So etwa Peter Meier: «Wieso genau sollte uns der Iran angreifen? Hört doch bitte auf mit dieser ewigen Angstmacherei!» Auch Roland Risch hebt hervor: «Wieso sollte jemand die Schweiz angreifen? Diese Panikmache nervt gewaltig.»

René Veit sieht es ebenfalls differenzierter: «Was für Argumente das Militär wieder braucht! Unglaublich, der Iran greift die Schweiz an? Die haben kein Interesse an dem bisschen Schweiz!»

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