VO Céline Amaudruz Porträt
2:01
Porträt der 47-Jährigen:Céline Amaudruz will als erste SVP-Frau in den Bundesrat

Umfrage zur SVP-Bundesratswahl
Amaudruz ist die Favoritin der Blick-Community

Acht SVP-Politiker wollen in den Bundesrat, doch eine Kandidatin hat bei der Blick-Community die Nase vorn. In unserer Umfrage mit über 59'500 Teilnehmenden setzt sich Céline Amaudruz an die Spitze. Zwei weitere Kandidaten sind ihr dicht auf den Fersen.
Kommentieren
1/5
Die SVP-Nationalräte Thomas Aeschi, Céline Amaudruz und Michael Graber (v. l.) wollen in den Bundesrat.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Céline Amaudruz ist mit 27 Prozent die Favoritin der Blick-Community
  • Jean-Pierre Gallati erreicht 22 Prozent, Thomas Aeschi 19 Prozent
  • Amaudruz erhält Unterstützung für ihre Herkunft aus der Romandie
RMS_Portrait_AUTOR_938.JPG
Sarah RiberzaniRedaktorin Community

Das Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin ist im vollen Gange – und das Kandidatenfeld der SVP sorgt für einige Überraschungen. Unter den acht Kandidierenden finden sich neben bekannten Namen wie Céline Amaudruz und Thomas Aeschi auch einige weniger erwartete Persönlichkeiten.

Wer es auf das offizielle Ticket schafft, entscheidet sich erst am 20. November. Doch die Blick-Community hat ihre Wahl bereits getroffen: In unserer Umfrage konnten die Leserinnen und Leser ihren persönlichen Favoriten aus den acht Kandidierenden auswählen. Das Ergebnis fällt deutlich aus.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

27 Prozent der insgesamt über 59'500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer würden die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz am liebsten im Bundesrat sehen. Damit liegt sie vor Jean-Pierre Gallati, der auf 22 Prozent kommt. Thomas Aeschi folgt mit 19 Prozent auf dem dritten Platz.

Für die übrigen Kandidierenden fällt die Zustimmung deutlich geringer aus. Rémy Wyssmann und Pierre Alain Schnegg erreichen jeweils 8 Prozent, Marco Chiesa kommt auf 7 Prozent. Franz Ruppen und Michael Graber bilden mit jeweils 5 Prozent das Schlusslicht.

Romandie sei ein Pluspunkt

Auch in der Kommentarspalte erhält Amaudruz Unterstützung. Mehrere Leserinnen und Leser sprechen sich für die Genferin aus und begründen ihre Wahl unter anderem mit ihrer Erfahrung, ihrer Herkunft aus der Romandie und ihrer Durchsetzungsfähigkeit. «Definitiv Céline Amaudruz: Sie hat Erfahrung, das Alter stimmt, sie ist eine Frau und kommt aus der Romandie!», schreibt etwa Marco Teta.

Marc Hugentobler spricht sich ebenfalls für die Genferin aus: «Da ich im Kanton Genf lebe, stehe ich zu Frau Amaudruz. Sie hat Haare auf den Zähnen und hat es noch und noch bewiesen. Zudem ist Genf ein wichtiger Wachstumsmotor für die ganze Schweiz.»

«Ein neues und unverbrauchtes Gesicht»

Auch Jean-Pierre Gallati erhält in der Kommentarspalte viel Zuspruch. Für Maurus Weber ist der Aargauer Regierungsrat sogar «der absolut beste Kandidat auf diesem Kandidatenkarussell». Er sei «führungsstark, politisch ausgewogen, diplomatisch und gegenüber den übrigen Kandidaten bezüglich Führungserfahrung klar im Vorteil».

Leser Heinz Bucher hebt Gallati als «neues und unverbrauchtes Gesicht» hervor. «Er macht im Kanton Aargau einen guten Job», argumentiert er. Zudem sei es aus seiner Sicht an der Zeit, dass das Mittelland wieder stärker im Bundesrat vertreten sei.

Aeschi und Co gehen nicht leer aus

Doch auch andere Namen finden in der Kommentarspalte Anhänger. Leserin Michaela Furrer wünscht sich ein Zweierticket mit Thomas Aeschi und Michael Graber. Sollte Aeschi nicht antreten, würde sie sich ein Ticket mit Graber und Marco Chiesa wünschen. Auch Rémy Wyssmann hält sie für einen geeigneten Kandidaten. Sie lobt ihn als «hervorragenden, direkten und ehrlichen Redner» sowie als «ungefiltertes Sprachrohr». Ihr Fazit: «Wir brauchen endlich einen starken Bundesrat, um die Glaubwürdigkeit der Schweiz und unserer Politik wiederherzustellen. Beginnen wir also sofort damit!»

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen