Darum gehts
- Die Linke gewinnt in Berlin mit 25,6 Prozent, CDU stürzt ab
- Clan-Chef Issa Remmo feiert mit, sorgt für Skandal auf Wahlparty
- Boss der Bundespolizeigewerkschaft warnt vor islamistischer Radikalisierung Berlins
Deutschland steuert zweigleisig auf den politischen Extremismus zu: Nach dem haushohen Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen siegte sie am Sonntag gemäss fortgeschrittenen Hochrechnungen auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Und nicht minder schlimm: In Berlin holt sich die andere Ecke des Extremen den Wahlsieg: die Linke. Sie hat ihre Stimmen auf 25,6 Prozent verdoppelt und die CDU auf den zweiten Platz (18,9 Prozent) abstürzen lassen.
Klar, dass die Linken am Sonntagabend den Wahlerfolg ausgelassen feierten. Das Verstörende: Sie taten es mit suspekten Gästen. Auf der Wahlparty in Berlin-Neukölln und Kreuzberg tauchte laut «Bild»-Reportern, die vor Ort waren, Issa Remmo (58) auf. Remmo gilt als Kopf des arabischstämmigen Remmo-Clans. Seine Familienangehörigen sind in viele kriminelle Taten involviert, so in Morde sowie in den Diebstahl der 100-Kilo-Goldmünze in Berlin und den Juweleneinbruch im Grünen Gewölbe in Dresden. Viele historische Schätze wurden zerstört oder sind verschwunden.
Zusammen Anti-Israel-Aktivist
Remmo kam nicht alleine. Im Schlepptau hatte er laut «Tagesspiegel» den Anti-Israel-Aktivisten Ibrahim Ibrahim, der als führender Unterstützer der Terrororganisation «Volksfront zur Befreiung Palästinas» gilt. Der Verfassungsschutz stuft diese Gruppierung als extremistisch ein.
Remmo zeigte den Fotografen das Victory-Zeichen. Denn er und sein Kollege dürften sich vor allem über eines der Wahlversprechen der Linken freuen: mehr Sozialarbeiter statt Polizisten.
Der scheidende CDU-Bürgermeister Kai Wegner (54) brauchte deutliche Worte: «Dass Issa Remmo auf der Wahlparty der Berliner Linken auftaucht, ist ein verstörendes Signal.» Eine Partei, die Verantwortung übernehmen wolle, müsse sich klar von Strukturen der organisierten Kriminalität distanzieren.
«Schlimmer als die AfD»
Der Zentralrat der Juden ist besorgt. Der Berliner Landesverband der Linken steht seit längerem in der Kritik für seine Verbindungen zu israelfeindlichen Gruppierungen und pro-palästinensischen Aktivisten. Recherchen und Dokumentationen des Verfassungsschutzes belegen wiederholt direkte Überschneidungen sowie gemeinsame Auftritte bei Kundgebungen mit Organisationen, die dem islamistischen und terroristischen Spektrum zugerechnet werden.
Manuel Ostermann (35), Bundesvorsitzender der rund 20’000 Mitglieder zählenden Bundespolizeigewerkschaft sowie CDU-Politiker, sagte im Vorfeld der Wahlen, dass ihm «Elif Eralp und deren ganzes Team viel mehr Sorgen» bereiten würde als der AfD-Wahlsieger von Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund (35). Ostermann warnte davor, dass Berlin bei einem Sieg der Linken eine «islamistische Bundeshauptstadt» werden könnte.