Darum gehts
- USA verschärfen wirtschaftliche Isolation des Iran, Blockade der Strasse von Hormus
- US-Finanzminister nennt geplante Massnahmen historisch beispiellos gegen Teheran
- Strasse von Hormus: 100% Kontrolle durch US-Marine laut Trump seit Dienstag
Momentan schweigen die Waffen zwischen dem Iran und den USA. Ein Frieden scheint trotzdem nicht in Sicht zu sein. US-Präsident Donald Trump (80) erklärte Anfang der Woche, seinen Gegner nun strategisch abschnüren und wirtschaftlich ausbluten lassen zu wollen.
US-Finanzminister Scott Bessent gab am Donnerstag einen kleinen Einblick in die geplanten Mittel gegen den Iran. «Wir werden Massnahmen ergreifen, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolation eines Landes noch nie gesehen wurden», erklärte er in einem Interview, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.
Die USA werden laut Bessent auf «eine Kombination aus wirtschaftlicher Isolation» und «der fortgesetzten Blockade der Strasse von Hormus» setzen, «wie sie die Welt noch nie zuvor erlebt hat». So wolle die US-Regierung «verhindern, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder hinausgelangt».
«Wir haben eine unfehlbare Blockade»
Die Situation in der Strasse von Hormus bleibt weiterhin unübersichtlich. Trump erklärte am Dienstag noch, die Strasse sei «jetzt offen». «Die US-Marine ist derzeit die einzige, die die Strasse von Hormus kontrolliert», so der US-Präsident.
«Wir haben eine unfehlbare Blockade», sagte Trump weiter. «Sie ist wie eine Stahlwand. Wir lassen nur die Leute rein, die wir reinlassen wollen, und diese Leute kommen rein und gehen wieder raus.»
Der Iran hingegen stellt seine eigenen Bedingungen an die USA, um einen langfristigen Frieden zu erreichen. Teheran fordert unter anderem Entschädigungen für die Kriegsschäden im Land und die Aufhebung der US-Sanktionen.