So landeten die Artemis-II-Astronauten
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Mond-Kapsel rast zur Erde:So landeten die Artemis-II-Astronauten

«Was für eine Reise. Wir sind stabil»
Was auf die Artemis-II-Crew nach der geglückten Landung zukommt

Die Artemis-II-Crew ist nach 1,1 Millionen Kilometern im All sicher im Pazifik gelandet. Die Orion-Kapsel mit vier Astronauten an Bord überstand extreme Temperaturen und eine heikle Rückkehr durch die Erdatmosphäre. Nun geht es für die Weltraumbummler in die Reha.
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Reid Wiseman, Kommandant der Artemis II, freut sich, als er auf dem Bergungsschiff USS John P. Murtha ankommt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Artemis-II-Crew wasserte sicher am 11. April 2026 im Pazifik
  • Kapsel hielt Temperaturen von bis zu 3000 Grad Celsius stand
  • Mission über 1,1 Millionen Kilometer als Test für Mondlandung
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Daniel MacherRedaktor News

Die Rückkehr von Artemis II ist geglückt: Nach 1,1 Millionen Kilometern im All ist die Orion-Kapsel vor der Küste von San Diego sicher im Pazifik gewassert. Um 2.07 Uhr Schweizer Zeit setzte die Crew mit Christina Koch (47), Jeremy Hansen (50), Reid Wiseman (50) und Victor Glover (49) im Meer auf, nachdem die Kapsel zuvor mit hoher Geschwindigkeit durch die Erdatmosphäre gerast war.

Es war der heikelste Teil der Mission. Zuerst wurde das Servicemodul abgetrennt, dann trat Orion in die Atmosphäre ein, wo die Kapsel Temperaturen von rund 2800 bis 3000 Grad Celsius aushalten musste. Eine rund sechs Minuten dauernde Funkstille war eingeplant, weil sich beim Wiedereintritt eine Plasmawolke um die Kapsel bildete. Anschliessend bremsten Fallschirme die Orion ab, bis sie mit nur noch etwa 20 bis 30 Kilometern pro Stunde im Wasser aufsetzte.

Gesund und munter auf der Erde angekommen

Dann kam die erste Erleichterung aus dem Inneren der Kapsel. Kommandant Reid Wiseman meldete sich mit den Worten: «Was für eine Reise. Wir sind stabil.» Nasa-Sprecher Rob Navias sprach im Kontrollzentrum von einer «perfekten Punktlandung im Wasser». Für die Nasa war es der erfolgreiche Abschluss eines Fluges, der auch als wichtiger Test für künftige Mondlandungen gilt.

Wie geht es den Astronauten jetzt? Nach der Wasserung überprüften Navy-Ärzte die Crew zunächst noch in der Kapsel. Danach wurden die vier Astronauten in ein Schlauchboot gesetzt, per Helikopter auf das Bergungsschiff USS John P. Murtha gebracht und dort medizinisch untersucht. Nach Tagen der Schwerelosigkeit müssen sie mit Muskel- und Knochenabbau rechnen.

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Trump und Parmelin gratulieren der Crew

Auch politisch bekam die Mission sofort Nachhall. US-Präsident Donald Trump (79) gratulierte der Crew auf Truth Social und schrieb: «Glückwünsche an die grossartige und sehr talentierte Crew von Artemis II. Die ganze Reise war spektakulär, die Landung war perfekt, und als Präsident der Vereinigten Staaten könnte ich nicht stolzer sein. Ich freue mich darauf, euch alle bald im Weissen Haus zu sehen. Wir werden es noch einmal tun, und dann nächster Schritt: Mars!»

Bundespräsident Guy Parmelin (66) gratulierte ebenfalls und schrieb auf X: «Glückwunsch an Nasa und Partner zum erfolgreichen Artemis-II-Flug! Stolz darauf, dass die Schweizer Forschungs- und Innovationslandschaft über die ESA ihr Fachwissen und Spitzentechnologie zu diesem wichtigen Schritt zurück zum Mond beigetragen hat.»

Astronauten dürfen ihre Familien wiedersehen

Die nächsten Stunden und Tage sind deshalb genau getaktet. Nach den ersten Checks sollen die Astronauten mit ihren Familien wiedervereinigt werden. Danach geht es weiter ins Johnson Space Center in Houston, wo eine mehrwöchige Phase der Rehabilitation und wissenschaftlichen Auswertung beginnt. Dort soll auch erstmals eine Pressekonferenz mit der gesamten Crew stattfinden.

Für die vier Raumfahrer endet damit eine Mission mit mehreren Premieren. Christina Koch ist die erste Frau, die zum Mond flog, Jeremy Hansen der erste Kanadier, Victor Glover die erste Person of Color, die den Mond umrundete. Die Nasa sieht in Artemis II einen entscheidenden Testflug auf dem Weg zur nächsten bemannten Mondlandung.

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