Darum gehts
- Polizei jagt zwei flüchtende Autos im Grenzgebiet Deutschland-Schweiz am Sonntag
- Sechs Männer festgenommen
- 15 Streifenwagen und Helikopter bei Fahndung nach mutmasslichen Einbrechern eingesetzt
Am Sonntag kam es im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz zu wilden Szenen: Ab 4.50 Uhr jagte die deutsche Polizei mehrere flüchtende Autos. Laut einer Mitteilung waren insgesamt 15 Streifenwagen, darunter auch zwei Streifen der deutschen Bundespolizei, beteiligt.
Zwei Autos entzogen sich in Albbruck (D) einer Kontrolle durch die Bundespolizei. Sie rasten mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bad Säckingen davon. Das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Freiburg übernahm daraufhin die Koordinierung der Fahndung nach den zwei Fahrzeugen. Mehreren Polizeifahrzeuge rückten aus. Auch ein Polizeihelikopter wurde angefordert.
Verfolgungsjagd endet an Strassensperre
Im Turbinenkreisel in Rheinfelden (D) endete die Flucht eines gesuchten Pkws, der dort verunfallte. Die drei Fahrzeuginsassen flüchteten zu Fuss, konnten aber später im Rahmen der Fahndung ausfindig gemacht und vorläufig festgenommen werden.
Auf der Bundesstrasse 34, in Höhe der Kraftwerkstrasse, wurde zudem eine Strassensperre von der Polizei eingerichtet. Der zweite gesuchte Pkw, welcher von Bad Säckingen kommend in Richtung Rheinfelden verfolgt wurde, konnte vor der Strassensperre angehalten und weitere drei Männer vorläufig festgenommen werden.
Die deutsche Polizei geht davon aus, dass ein Zusammenhang mit Einbrüchen in der benachbarten Schweiz bestehen könnte. Die grenzüberschreitenden Ermittlungen dauerten an, heisst es in der Mitteilung.