So soll Trumps Bibliothek aussehen
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Sohn Eric postet Video:So soll Trumps Bibliothek aussehen

Trump plant Bibliothek ohne Bücher – und Bunker unter dem Weissen Haus
Die irren Bauvorhaben des US-Präsidenten

Donald Trump plant seine eigene Presidential Library – doch statt Bücherregalen gibt es eine riesige Trump-Statue. Doch nicht nur dieser Bau sorgt für Stirnrunzeln. Auch der geplante Ballsaal im Weissen Haus birgt eine Überraschung ganz im Stile des US-Präsidenten.
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In diesen Wolkenkratzer in Miami soll die Donald Trump Presidential Library kommen.
Foto: Screenshot Instagram

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump plant eine prunkvolle Präsidenten-Bibliothek in Miami, ohne Bücher.
  • Ein KI-Video zeigt einen gläsernen Turm mit Flugzeugen und Statue.
  • Geplantes Ballsaal-Projekt mit Bunker am Weissen Haus sorgt für Kritik.
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Daniel MacherRedaktor News

Es gehört zu den liebenswürdigen Marotten der amerikanischen Demokratie: Ehemalige Präsidenten bauen nach ihrer Amtszeit eine sogenannte Presidential Library – als Ort der Aufarbeitung, des Lernens und des Archivs. Eine Bibliothek zu Ehren der eigenen Präsidentschaft ist ein symbolischer Akt: Der Ex‑Chef im Staat schenkt dem Land etwas zurück, das über reine Monumentalität hinaus Wissen und Erfahrung bewahrt.

Natürlich will auch Donald Trump (79) so ein Bauwerk – warum auch nicht? Er liebt Gebäude, die seinen Namen tragen. Nun hat sein Sohn Eric Trump (42) ein erstes Video auf Instagram geteilt, das zeigen soll, wie sich sein Vater seine Bibliothek vorstellt. Errichtet werden soll der eindrucksvolle Turm, der mehr an die Skyline in New York erinnert, im Zentrum von Miami auf dem Campus des Miami Dade College.

Wo sind die Bücher?

Am Eingang des Towers prangt in riesigen goldenen Lettern «Donald Trump Presidential Library», aber was man von klassischen Bibliotheken kennt – Regal an Regal voller Bücher – fehlt komplett. Nirgends ist ein Regal zu entdecken. Stattdessen scheint das Gebäude eher ein weiterer gläserner Trump Tower zu sein, flankiert von Flugzeugen im Erdgeschoss – darunter ein Kampfjet und eine Art Air‑Force‑One‑Darstellung.

Die goldene Rolltreppe erscheint mal, verschwindet mal. Ganz offensichtlich ist das Video ein schlechtes KI-Video, statt eines durchdachten Entwurfs von Architekten. Ein Vortragssaal, seltsam angelegt, scheint auf einen Park hinauszugehen, der im realen Umfeld nicht existiert. Dafür zeugt eine riesige Trump‑Statue im Innern von der besonderen Priorität dieses Projekts.

Das Ganze wirkt weniger als ein Ort des Lernens und Lesens, sondern mehr wie eine Mischung aus Firmenzentrale, Museum und Selbstvermarktungszentrum eines Mannes, der selbst nie als Leser glänzte. Ob nicht einmal sein eigenes Buch «The Art of the Deal» – laut eigener Aussage eines der besten Bücher der Welt – dort zu finden sein wird, bleibt abzuwarten.

Ballsaal mit unterirdischem Bunker

Und damit nicht genug der Monumentalitäten: Während Trump seine persönliche Bibliothek plant, berichten die Medien über ein weiteres Bauvorhaben am Weissen Haus. Der neue Ballsaal des Weissen Hauses, der nicht nur das historische East Wing komplett ersetzt, soll offenbar über einem massiven unterirdischen militärischen Komplex liegen.

Dieser «Bunker» – eine Art moderner Schutzanlage mit kugelsicherem Glas und Drohnenabwehr – soll als Schutzraum dienen und wurde lange halbwegs geheim gehalten, bis rechtliche Auseinandersetzungen öffentlich machten, was dort entsteht. Die Trump‑Administration verteidigt den Umbau als notwendige Modernisierung und nationale Sicherheitsmassnahme, Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel für protzige, überdimensionierte Projekte mit fragwürdiger Transparenz.

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